Freitag, Mai 08, 2009

Langu hat Mitleid

Normalerweise werde ich im Kontext dieses Blogs dann aktiv, wenn mich jemand durch sein Verhalten zur Weißglut treibt. Wenn ich die Person so hasse, dass ich ihr nur zu gern Dinge unterstelle, die möglicherweise gar nicht zutreffen. In der Vergangenheit habe ich daher japanische Videospielentwickler als menschenverachtende Clerasil-Allergiker bezeichnet oder die Mutter vom haarigen Peter Jackson als von radioaktiv verseuchten Läusen befallende Filzkugel. Dieses Mal ist es allerdings anders, denn eigentlich kann ich Maria aus der aktuellen Model-Seifenoper sogar ganz gut leiden. Nur ihre Frisur, die geht gar nicht. Aber für die kann sie ja nichts, die wurde ihr schließlich in einem Anfall klassischem Sadismus von der grinsenden Gebärmaschiene aufgezwungen. Und wie sieht die Ärmste jetzt aus?

Wie ein gottverdammter Gumba, nur mit ohne Beißerchen.

Für mich ist das eigentlich gar nicht schlimm, denn es gibt in meinen Augen nur wenige Dinge, die ähnlich possierlich sind wie Gumbas. Und streng genommen ist das Leben eines Models und eines Gumbas gar nicht so grundverschieden. Beide gehen die meiste Zeit in einer gerade Linie unbeirrbar von Punkt A nach B und wieder zurück. Beide verziehen dabei keine Miene. Und bei beiden tritt irgendwann im Leben ein übergewichtiger Italiener in ihr Leben. Dies führt bei Models bisweilen zu irreparablen Hirnschäden, bei Gumbas aber unweigerlich zum Tod. Die Welt ist ungerecht.

Lauf , Gumba-Mädchen, lauf!