Montag, Dezember 29, 2008

Diskussions Desaster #7

Ein neues Jahr, eine ganze Reihe neuer Tiefpunkte für das menschliche Dasein.

Loverboyibo86 nennt uns endlich einen triftigen Grund, warum die sympathischen Schwarzkutten der hessischen Antifa den braunen Horden der Ewiggestrigen bislang immer noch nicht beikommen konnte: Wiesbaden ist einfach zu gemütlich und Tickets nach Ostdeutschland zu teuer.

man kann auch die nazis in nen packet packen und ab nach wiesbaden schicken und hier wird das geschenk mit denn nazis ausgepackt von uns ja kla nazis können straftaten begehen wo wenige menschen sind und vor allem wo sich keiner wehrt sollen die ma nach wiesbaden wir würden die rate verkleinern und kein nazi würde sich noch was trauen hier das ist ernst leider sind so nazis immer in so abgelegenen orten schade frohe weihnachten

Dir auch, Loverboyibo86. Ich hoffe, Mama hat dir einen ganzen Sack voll Satzzeichen geschenkt Oder noch besser: Hat dich geknebelt per Post in einen dieser abgelegenen Orte außerhalb der progressiv linken Hochburg Wiesbaden verschickt.


Das Nivaue fängt wieder an zu sinken -.-





Benhond spricht mir aus der Sehle.

Nun zu einer etwas akutelleren Nachricht: Lothar Matthäus, seines Zeichens strammer Mittvierziger mit mächtig dicken Waden, heiratete gestern überraschend seine erst 21jährige Freundin, die - mit Verlaub - eine ziemlich rattenscharfe Hummel ist.
PeterSpaeter reagiert auf diese weltbewegende Neuigkeit mit beissendem Spott und einer hintergründig-ironischen Bemerkung. Sein Humor ist so feingeistig und subtil, dass er den Witz und dessen Pointe im Interesse seiner weniger gebildeten Mitmenschen gerne noch im Detail erklärt.

Lothar Matthäus heiratet?
Der Mann erinnert mich an den guten alten Westernhelden Wayne. Nicht John Wayne, sondern einfach Wayne. Wayne Interessierts.


Treffen sich zwei Jäger. Beide tot. Weil sie sich nicht im Sinne einer gemeinsamen (zufällig oder im Voraus geplanten) Zusammenkunft begegnet sind, sondern mit ihren Projektilwaffen aufeinander zielten und sich nach Abfeuern ihrer Gewehre tragischerweise gegenseitig mit letztendlicher Todesfolge verletzten. Vermutlich gingen sie von der irrigen Annahme aus, dass der jeweils andere eines der ausgesuchten Tierarten wäre, denen sie auf im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit nachstellten. Der mit 43 Jahren um zwei Jahre jüngere Jäger starb an schweren inneren Verletzungen in der Herzgegend. Sein - wie schon ausführlich weiter oben dargelegt wurde, es sei hier aber um der besseren Übersicht willen noch einmal erwähnt - ebenfalls der Jägerzunft angehörende Kollege (45) schleppte sich unmittelbar vor seinem tragischen Ableben noch etwa 29,3 Meter durch das naßkalte Buschwerk (es hatte an diesem Tag geregnet, was jedoch nichts zur Sache tut), bevor auch einige seiner lebenswichtigen Organe versagten. Abschließend möchte ich nochmals betonen, dass der synonyme Charakter des Begriffs "treffen" zum Verständnis meiner humoristischen Anekdote berücksichtigt werden muss.

3 Jahre jünger und er würde als pädophil bezeichnet!!!!



MasteroftheRing heißt zurecht nicht MasteroftheStrafgesetzbuch, denn 21 minus 3 ist meines Wissens immer noch ganz legal bügelbar. (Oh mein Gott, wenn meine Freundin liest, dass ich Geschlechtsverkehr wieder mit dem Wort "bügeln" gleichgesetzt habe, werde ich bestimmt wochenlang nicht mehr gewieselt.)

...Lothar Natonale,der Herr über Dativ und Genitiv.Der Mann muß so ein gestörtes Ego haben das er sich nur noch mit halben Kindern einläßt.
Ja Lothar was solltest du auch einer erwachsenen intelligenten Frau erzählen was sie nicht schon weiß
Armer Lothar, hoffentlich denks du an einen Ehevertrag,den du auch verstanden....;-)

Auch pichel der Orthographie-Overlord und Earl of Ellipsia ist kein Freund junger Frauen, die soeben die Grenze der Volljährigkeit hinter sich gelassen haben.

TheGreatGoth666 gibt mir so viele Ansätze zum Losschlagen, dass ich nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll.

und ich krampf mich seit Jahren ergebnislos im Internet ab. Wo nicht eimal Frauen dritter Klasse mit mir was zu tun haben wollen...

Vielleicht hiermit.

Der Sohn von John Travolta wurde heute tot in seiner Badewanne aufgefunden. Die ganze Familie des Hollywood-Stars ist verständlicherweise am Boden zerstört. Gut zu wissen, dass es Menschen wie Wasawoo gibt.

Wasawoo is praying for you!



Natürlich kann ich mich auch irren und das Wasawoo ist gar kein geistig verwirrter Mensch, der in deutschsprachigen Foren englische Kondolenzschreiben verfasst, sondern eine Art nordamerikanischer Wolpertinger. In diesem (wie in jedem anderen) Fall gehört er natürlich eingefangen, kastriert und in einem Paket nach Wiesbaden verschickt.

Was? Eine menschliche Tragödie hat sich unter Berühmtheiten zugetragen? Keine Sorge, die Jungs von der Weltverschwörungsbrigade Wiesbaden sind schon zur Stelle! Diesmal haben sie ihren besten Mann MiPi geschickt, der zudem der oberste Präfekt der Kirche des übermenschlichen Johnnys ist.

Irgendwas ist da nicht sauber ![...]Und das mit der Sekte ist auch beschissen. Entweder es hat ihn genau dadurch dahingezogen oder... man kann es garnicht wissen. Verdammte Scientologen. Travolta ist ein Wahnsinnstalent, aber so gut wie der ist, da wird einem fast schon Angst. [...] Kein normaler Mensch mehr.


Erinnert euch bitte daran, dass ich im unwahrscheinlichen Falle meines Ablebens eher einen halbseitig gelähmten und am Tourette-Syndrom erkrankten Til Schweiger als meinen Grabredner wünsche, als den virtuellen Kreuzritter FernandoTorres. Nochmal zur Erinnerung: Hier ist ein armer Teenager in der Badewanne ums Leben gekommen. Wir reden hier nicht von Hitler, der beim Versuch umgekommen ist, die untote Päderastenarmee von Sankt Stinkestadt wiederzuerwecken.


jeder stirbt ob arm oder reich und das ist auch gut so! das sind die gesetze von gott! danach wird jeder seine strafe für seine taten kriegen!




Was soll denn die Strafe im Falle Travolta Jr. sein? Eine Ewigkeit ohne Badezusatz?


Freitag, Dezember 26, 2008

Frohe Weihnachten!

Langu! Thx for the gift!

Samstag, Dezember 20, 2008

Unbekannte Schätze #2

Habe heute bei meinem wöchtenlichen Driften durch die Unweiten Wikipedias die Zeichentrickserie Captain Planet wiederentdeckt. Was habe ich diese Serie als Kind gehasst! Ohne auch nur die geringste Ahnung von Sexualität zu haben, wusste der kleine Steppke Langu bereits, dass dieser Superheld die Grenzen der Heterosexualität durchbricht wie ich später als Erwachsener die Jungfernhäutchen von Nachwuchsmodels. Aber ich hatte keine Ahnung, was für ein edukatives Potential in dieser Serie schlummert. Zumindest bis ich das folgende Video entdeckte:



Und was lernen wir aus diesem kurzen Clip?
  • Wehrmachtssoldaten trugen gelbe Anoraks.
  • Hitler war seinem Bart nach zu urteilen ein großer Bewunderer von Dschingis Khan. Oder Fu Man Chu. Oder Ingo Lensen.
  • Außerdem schlief er wohl schlecht. Seriously, was sind das für Augenringe?
  • Grell gekleidete, wahnsinnige Wissenschaftlerinnen aus der Zukunft reisten in die Vergangenheit, um die Atombombe an die meistbietende Nation zu verschachern.
  • Wenn grell gekleidete, wahnsinnige Wissenschaftlerinnen aus der Zukunft eine künstliche Intelligenz als Handlanger konstruieren, sieht diese aus wie die Mischung aus einem Schminkköfferchen und einem Glücksbärchi. Ein Glücksbärchi, dass alle Kinder für den Rest ihres Lebens traumatisiert, wenn es sich urplötzlich am nuklearen Holocaust aufgeilt
  • Grell gekleidete, wahnsinnige Wissenschaftlerinnen aus der Zukunft durchbrechen gerne die 4. Wand und tuscheln mit einem unsichtbaren Publikum. Niemanden in ihrer Umgebung, schon gar nicht die Staatsführer, die ihr die ultimative Massenvernichtungswaffe abkaufen möchten, scheint dies sonderlich zu beunruhigen.
  • Atombomben aus der Zukunft sind relativ betrachtet ziemliche Pussies und pulverisieren höchstens einen kleinen Marktplatz in Liechtenstein, aber bestimmt nichts von Relevanz. So popelig sind sie, dass man bei der Demonstration ihrer Wirkung nicht mal Schutzbrillen braucht. Mir scheint, die grell gekleideten, wahnsinnigen Wissenschaftlerinnen aus der Zukunft wollen ihre seriösen Geschäftspartner ein kleines bisschen übers Ohr hauen.
  • Hitler hat den zweiten Weltkrieg anfangen, weil er gerne gewinnt.
  • Und um dies zu erreichen, ist er ohne zu zögern bereit, zig Millionen Deutschmark zu investieren. Auch wenn diese Währung erst drei Jahre nach dem Krieg eingeführt wurde. Als Geschäftspartnerin aus der Zukunft wäre ich bei seinen Geboten jetzt extra-vorsichtig.
  • Hitler hatte offensichtlich auch nichts dagegen, wenn man ihn in seiner Gegenwart "Führer-Baby" nannte.
  • Italienische Faschisten sind Weicheier. Droht ihnen mit Invasion und sie hören auf, nach der Bombe zu streben, die besagte Invasion aufhalten könnte.
  • Mein Tipp: Mit Hitler keine Geschäfte auf eBay machen. Er bedroht die anderen Bietenden und zahlt dann am Ende in einer Währung, die es (noch) nicht gibt.
  • Witze über den Führerbart oder Adolfs zwergenhaften Wuchs werden von diesem geflissentlich ignoriert. Ganz besonders in Gegenwart feindlicher Staatsführer. Man weiß eben, was sich gehört.
  • Hitler war General und somit alleiniger Befehlshaber über "ze trups" (Dick und Doof).
  • Ohne Witz, Hitler wäre wirklich die Geißel von eBay gewesen. Lässt den Verkäufer eines Artikels nach Erhalt der Ware einfach so verhaften. Und am Ende gibt er bestimmt nichtmal eine gute Nutzerbewertungen ab. Und warum? "Ze Fuhrer duz not bother. Hee conquerz!" Arschloch.
  • Ich muss mich korrigieren: Nicht der Duce, sondern Hitler war die größte Pussy aller Zeiten. Wer sich vom nutzlosesten aller Planetenretter ("Mit der Kraft der Liiieeebe!") in die Weichteile boxen lässt, sollte nicht als Führer in die Geschichte eingehen, sondern als schlecht frisiertester Strichjunge aller Zeiten.
  • Obwohl er hauptberuflich die Schwänze schwächerer Straßenkinder aus Südamerika lutscht, hat Hitler den bösen Blick, der Captain Planet in die Knie zwingt. Sind denn nur Schlappschwänze in diesem Video?
  • Explosionen im Weltall sind möglich. Und ganz besonders Atompilze.
  • Captain Planet hat von Kriegsführung genauso viel Ahnung wie von Mode. Oder Heterosexualität. Oder Frisuren.
  • Asiaten haben so gelbe Hautfarbe, dass sie vermutlich mit Plutonium unterm Kopfkissen schlafen.
  • Nur weil Captain Planet für einen Moment seine Vokuhila richten musste und nicht auf seine Gefangenen aufgepasste, haben die USA letztendlich die Bombe bekommen. Der CP-Fanclub aus Nagasaki lässt schön grüßen. Arschloch.
  • Dachskacke, Dachskacke, Dachskacke.
Habe ich was übersehen?

Freitag, Dezember 19, 2008

Update: Wir haben es geschafft!

Dem letzten Eintrag sei dank:

Wenn man bei Google den Suchbegriff "Dachskacke" eingibt, ist unserer sympathisch unangepasster Querulaten-Blog auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu finden!

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Protokoll des Niedergangs

Hier ein minutiöses Protokoll des Popstars-Finale 2008. Zunächst aber ein Disclaimer: Dass ich alle Namen der Kandidatinnnen kenne, bedeutet nicht, dass ich die diesjährige Staffel verfolgt hätte. Selbst mir als ausgewiesenen TV-Masochisten war es diesmal zu öde. Stattdessen hat sich der hier nicht genannte Privatsender entschlossen, mir die Namen der Finalistinnen im Sekundentakt um die Ohren zu hauen. Ich bin froh, dass ich mich noch problemlos an meinen eigenen Namen erinnern kann. Für alle Arte-Gucker und andere Randgruppen-Orientierte: Die Kandidatinnen werden in einer Band namens Queensberry singen. Drei Mädchen stehen als Mitglieder bereits fest, drei weitere wetteifern um den letzten Platz in der Gruppe, deren Erfolg so sicher ist, wie die sexuelle Ausrichtung von Alexander J.

20.25 Uhr: Die drei sicheren Queensberry-Mitglieder präsentieren die erste Single. Amy Winehouse für ganz, ganz Cleane. Ein verkrüppelter Union Jack wird auf die Leinwand im Hintergrund eingeblendet. Trotzdem klingt der Song nicht trendy british, sondern fucking pommeranzig.

20.50 Uhr: Peinlicher Untertitel-Fehler. Die Pussycat Dolls - auch bekannt als die strippenden Teletubbies - verkünden, dass Queensberry sie auf ihrer Deutschland-Tour als Anheizer begleiten dürfen. Irre kichernd gratulieren sie Vici, Leo und Gabby zum Bandeinzug und fragen sich, wer das vierte Bandmitglied werden wird: Antonella, KayKay oder Patricia. Im Untertitel lese ich dagegen Antonella, KayKay und ... Vici. Praktikanten allüberall atmen hörbau auf, dass nicht sie es versaut haben und vor einem Millionenpublikum (als ob...) eine handvoll Namen durcheinanderwürfelten. Das gemeinsame Aufatmen von zigtausend Individuen verursacht einen Hurricane, der die Philipinen entvölkert.

21.02 Uhr: Wenn diese Antonella weiter den Schlafzimmerblick beibehält, werde ich heute in 9 Monaten Vater eines propperen Sohns. Meine Freundin liest diese Zeilen und fragt irritiert: "Warum?"

21.02 Uhr: Wenn die beiden anderen Kandidatinnen (eine, die beunruhigenderweise perfekt ins Päderasten-Profil passt und ein Pferd-Fretchen-Hybrid) weiterhin ihre eingleißten Fressen in die Kamera halten, werde ich niemals Vater von irgendwas. Meine Freundin liest diese Zeilen und reagiert überhaupt nicht. Stattdessen schneuzt sie in ihr Taschentuch und wirft es auf spielende Kinder im Hinterhof. Ich liebe sie.

21.05 Uhr: Sido performt seine neue Single. Verschlucke mich vor Schreck an meinem eigenen Hodensack, denn MEINE FRESSE WAS IST AUS DEM MANN GEWORDEN?! Bestes Deutschsprachiges Album 2004, Hodenentschrumpler 2008. Greine in mein Sofakissen.

21.10 Uhr: Wenn Antonella nicht in die Band kommt, ist das Wandagate 2008.

21.11 Uhr: Antonellas Schwester ist ebenfalls ganz ansehlich, hat aber ohne Scheiß das größte Kinn aller, aller Zeiten.

21.14 Uhr: Antonella performt solo. Trägt ein unvorteilhaftes Kleid (Sagt meine Freundin, die aber nur eifersüchtig ist und ohnehin keine Ahnung von Ästhetik hat.) Sie singt ein Lied aus dem ConAir-Soundtrack. Scheiße zwar, aber immerhin aus ConAir. Immerhin Antonella. Versuche, mir mein "Wanda 4ever"-Tattoo aus der Achselhöhle zu kratzen.

21.17 Uhr: Was Antonellas Schwester als Kinn hat, hat Jurymitglied Loona als Zahnfleisch. Die rosa Masse quillt förmlich unter ihrer Oberlippe hervor. Wäre ich im Studio, würde ich versuchen, es mit einer Gabel aufzuspießen und auf einen Grill zu legen.

21.20 Uhr: KayKays Bruder wird eingeblendet und prompt interviewt. Er sieht aus wie Moby. Oder Loby. Oder Koby. Oder das Sorgenkind einer Kinderkrebsklinik. KayKay blickt während des Interviews flehend zum Himmel, als würde sie weitere Minuten Lebenszeit für Capt. Chemo erbitten. Aber warum sollte ihr Bruder leben, wenn zigtausend Philipinos sterben müssen?

21.23 Uhr: KayKay (Was ist das überhaupt für ein ultra-behinderter Spitzname? Eins steht fest: Ihr Freundeskreis gehört in einen Stiefelkreis.) singt irgendwas. Und zwar grundsätzlich 2 Oktaven zu hoch. Meine Bierflasche explodiert. Scherben schneiden meine Freundin in Stücke. Bin versucht, umzuschalten.

21.40 Uhr: Die Schneidezähne der dritten Kandidatin imitieren den schiefen Turm von Pisa.

21.44 Uhr: Blablabla performt blablabla Sugababes blabla OH MEIN GOTT! LAZYEYE! Jegliche Mimik verreissender Schlaganfall auf der Bühne, doch die Kandidatin singt automatengleich weiter. Der traurige Rest, der von meiner Freundin übrig ist, lacht sie ob ihrer Entstellung missgünstig schallend aus. Ich liebe sie.

21.46 Uhr: Meine Freundin beschwert sich, dass das "Live" Logo von Pro7 so klein ist. Warum kaufen wir so eine unfassbar teuere Edelglotze, wenn die Sender nur eine milbenpimmelkleine Schrift einblenden?

21.49 Uhr: Detlef D! Soost tanzt, begleitet von einer Legion Metrosexueller. Trägt dabei einen zugegeben sehr schicken Anzug, sieht aber trotzdem nicht aus wie Morpheus aus der Matrix-Trilogie, sondern wie der zugekokste Rausschmeißer einer Russendisko. Würde insgeheim gerne auch so einen maßgeschneiderten Anzug haben.

21.53 Uhr: Detlef D! Soost tanzt immer noch und sein mitreißender Auftritt inspiriert mich, eine Tanzkarriere einzuschlagen. Vergesse meine bisherige Antipathie gegen den Autor von "Heimkind - Neger - Pionier" und reiße mir büschelweise das Haupthaar aus, um meinem neuen Vorbild noch ähnlicher zu sein.

21.53 Uhr 30 Sekunden: Hab ich das gerade wirklich geschrieben? Gucke in den Spiegel und sehe nun selbst aus wie Moby, der Baron von Karzinomien. Oder wie Bene, was nur oberflächlich betrachtet besser ist.

21.56 Uhr: Mache eine wichtige Feststellung. Ich habe meinen eigenen Rekord im "Schlechte-Krebswitze-erzählen" gebrochen.

22.11 Uhr: KayKay ist raus. Definiere den Begriff "Indifferenz" neu.

22.15 Uhr: Antonella blickt weinend in die Kamera. Kann meine Erektion nur mühsam zurückhalten. Meine Freundin hält sie erfolgreich zurück. Mithilfe eines rostigen Dosenöffners. Ich liebe sie.

22.21 Uhr: Queensberry treten gemeinsam mit Antonella auf. Diesmal (und für die Zukunft) keine Erektion.

22.27 Uhr: Antonella bittet die Zuschauer, für sie anzurufen. Will zum Telefon stürmen, stolpere über meine Erektion. (Das hat meine Freundin geschrieben. Ist sie nicht süß? Versuche, ihr die Scherben aus der Oberlippe zu ziehen, um sie zu küssen. Schneide mich.)

22.29 Uhr: Die andere singt. Sie klingt, wie ein Dachsbau riecht. Nach Dachskacke. In ihrem rechten Augenlid hat sie offenbar weniger Muskeln als Steven Hawkins.

23.02 Uhr: Antonella zieht die überaus feige "Meine Eltern haben sich getrennt, ruft mich an!"-Karte und will so Sympathiepunkte einheimsen. Meine Sympathie schmilzt dahin wie ein Ed von Schleck zwischen Detlef D! Soosts inzwischen sicher verschwitzten Arschbacken. Ich empfehle, sich dies mehrfach am Tag bildlich vorzustellen. Patricia sieht dagegen aus wie ein ausrangierter Backyard-Wrestler und empfiehlt sich so höchstens für den Job als Bratenfettauflecker bei Mäckes. Und: Sie hat Beine, die mehr unsinnige Kurven nehmen als das Autobahnkreuz Kaarst (Represent!).

23.09 Uhr: Antonella ist in der Band. Tränen. Make-Up zerfließt. Treueschwüre. Erektionsprobleme. Die westliche Welt ignoriert das Leid auf den Philipinen. Praktikanten in Deutschland bleiben weiterhin unterbezahlt. Ich liebe meine Freundin.




Mittwoch, Dezember 17, 2008

Villian of the Day #60



"Aber, wieso denn, Langu!?", höre ich das geistige Proletariat wieder schreien. "Was hast du denn bitte schön gegen Heidi Klum, dem wohl bestaussehendsten Geschöpf, das jemals einem Paar germanischer Lenden entkroch? Wie keine andere vereint Heidi die Professionalität einer von allen vergötterten Medien-Ikone mit der sympathischen Kumpelhaftigkeit eines Mädchens von nebenan. Außerdem ist sie liebende Ehefrau und bestimmt die tollste Mama der Welt! Und überhaupt, du Menschenfeind: Sie spielt in dem Video doch nur harmlos Guitar Hero und das neckisch in Unterwäsche und dabei wilde Grimassen ziehend! Ich bin ebenso von dem Produkt überzeugt, wie von ihrer Performance erregt: Gleich gehe ich los und kaufe drei völlig überteuerte Bandsets, in der Hoffnung, dass meine Freundin auch spontan Lust bekommt, in aufregender Reizwäsche mit mir meinem Lieblingshobby zu fröhnen."

Nein.

An alle, die so denken (Achtung, es folgt ein Lehrstück in der hohen Kunst der Publikumsbeleidigung!):

1.) Mit dieser Aussage hast du es endgültig bewiesen: Deine Eltern haben bei deiner Entstehung vorsätzlich in das Genpool-Becken der menschlichen Rasse gepisst, du evolutionstechnische Ehrenrunde.
2.) Deine Freundin hätte höchstens dann Spaß an Videospielen mit dir, wenn ich dich vor ihren Augen mit dem Controller-Kabel stranguliere. Und danach unaussprechliche Origen mit ihr und einer vibrierenden Wii-Fernbedienung feiern würde.
3.) Nachdem ich jetzt alle, die du liebst entweder als Evolutionsausbremser oder untreue Perverse identifiziert habe, komme ich zum Thema:

Heidi Klum ist der Inbegriff der Berechnung. Als wäre sie Veronica Ferres 2.0, geht widerlichst mit ihrem Privatleben hausieren und ist von einer telemedialen Allgegenwärtigkeit, die nicht nur penetrant, sondern fast schon penetrierend ist. Wenn man mich fragt: Ich will gar nicht wissen, wie gern sie wie oft mit ihrem Mann Sex in irgendwelchen KLeiderschränken hat und wie gern sie kleine Breispucker aus sich rausfallen lässt. Sämtliche Kandidatinnen (inkl. Rolfe) in der letzten Topmodel-Staffel sahen frischer aus als sie. Ja, ich schließe selbst das proportional benachteiligte Knäblein in diese Gruppe ein.
Und nochwas:
Wenn sie so ein Medienprofi ist, wieso kann sie dann das Produkt, für das sie wirbt, nicht mal richtig bedienen? Mal ganz genau hingucken, wenn sie gegen Ende des Clips die Klapfe in die Kamera hält als wäre es Kind Nummer 239. Man benutzt beide Hände. Bei Guitar Hero und beim Spasti-Strangulieren.

Miss M'n'L

Wir alle lieben Photoshop. Soviel ist schon mal klar. Und wir alle wollen immer die neuste Version mit all dem neuen Schnick-Schnack. Das man aber auch durchaus mit MS Paint ein hübsches Bildchen Zaubern kann beweisst folgendes Video:



Der wohl einzige Unterschied von Bedeutung zu Michelangelos Zeiten ist die Tatsache, dass man sich damals keine Sorge machen musste, dass einem mittendrin das Betriebssystem abstürzt.

Dienstag, Dezember 09, 2008

Larry Lessig: How creativity is being strangled by the law

Sonntag, Dezember 07, 2008

Gears of Zune

Zune! ...nichts? Der MP3 Player von Microsoft? Ja, jetzt dämmert es, oder? Der uns lange als Ipod-Killer deklarierte Versuch ein Stück vom Apfelkuchen zu bekommen lebt immer noch. Und er hat - wer hätte es je gedacht - zu seinen 99% uncoolness 1% awesomeness bekommen. Wieso?

ES GIBT NUN EINE GEARS OF WAR 2 EDITION!!!


Zugegeben. Kein Grund sich sein iTunes von der Platte zu löschen und sich einen Zune zuzulegen. Dennoch Kudos MS: GoW2 Baby!!!

45,000 Photos = 1 Music Video

Für diejenigen unter euch, die schon immer ein Musikvideo für eine befreundete Band machen wollten, aber einfach nicht genügend Geld für einen vernünftigen HD Camcorder im Portemonnaie haben, gibt es nun eine interessante Möglichkeit. Cesar Kuriyama, seines Zeichens "animator" und "lighting technical director" hat einfach über 45,000 Fotos mit seiner Nikon D200 geschossen und diese dann zu einem 4:15 min langen Musikvideo für die Band Fat City Reprise zusammengefasst:


Fat City Reprise - Long Gone from Cesar Kuriyama on Vimeo.

Dienstag, Dezember 02, 2008

"I value the drawing at $233.95..."

Das Internet verleitet bekanntlich zum höheren Kosum. Insofern würde es mich nicht verwundern wenn einige von euch noch eine offene Rechnung hätten, die es zu begleichen gilt. Bevor euch nun Peter Zwegat persönlich auf den Leib rückt, solltet Ihr vielleicht eine Möglichkeit in Betracht ziehen, die ein gewisser David (ach, was für ein Zufall) aus Adelaide erdacht hat: warum nicht einfach mit seiner eigenen "Web 2.0 - Kunst" bezahlen?