Mittwoch, September 17, 2008

Ethnografie des Hasses #1

Immer wieder wird mir vorgeworfen, ich sei voller Hass auf allesund jeden. Das stimmt aber nicht, denn mein gerechter Zorn trifft in Wahrheit nur ausgewählte Gruppen. Welche das sind, erfahrt ihr ab jetzt hier.

Japanologie-Studenten

Anata wa Gebärmutterkrebsursache desu! ^^ Gott, wie ich diese Sackhaarausrupfer hasse! Gerade der Pubertät und dem Stiefelkreis der cooleren Schulkameraden entkommen, stürmen diese unvorteilhaft geschminkten Filzläuse die Universität und beschließen, ihre Vorliebe für kuller- und/oder schlitzäugige Wichsvorlagen zum Fokus ihres zukünftigen Bildungswegs zu machen. Ihr Ziel: Ein Leben in Japan, dem Wolkenkuckucksheim für fettleibige Lebensversager all over the world. Wäre ich wie ihr Buckelwale mit Hang zu zuviel Haarspray, auf die selbst stumme Armamputierte voller Verachtung schallend lachen mit dem Finger zeigen, würde ich auch all meine Hoffnungen auf den weitentferntesten Fleck auf der Landkarte projezieren. Nein, halt! Stimmt gar nicht. Ich würde aufhören, jeden Tag den lieben Gott um einen Tentakelpenis oder pelzige Katzenohren zu bitten und endlich einsehen, dass mit Akne übersäte Speckrollen auch in einem ultraknappen Maid-Kostüm den Superlativ zu eklig bilden.


Das ist das ERSTE Suchergebnis, wenn man bei Google "Anime Fans" eingibt. Daumen hoch, du kawaii-Kartoffel. b^^Und jetzt verpiss dich aus meinem Hörsaal.


Zum Glück habe ich weitere schlechte Nachrichten für euch, ihr Pikachupimmel. Ihr büffelt mehrere Semester lang kanji, macht mit einer Arbeit zum Thema "Der weibliche Körper in Supastu Tanakas Manga Orgasmic Rape Angel Asuka! Ganbatte Darmausgang!!!" euren Abschluss und was habt ihr davon? Steffi-chan und Michi-chan können jetzt die Cartoons in japanischen Tageszeitungen lesen und ihre heißgeliebten Bondage-Epen im Original gucken. Aber wisst ihr, wer das auch kann?

Mehr Chancen als du beim Jobinterview: Hitoshi the Triple Haircut.