Donnerstag, September 25, 2008

Alte Geschichten, neu aufgewärmt #385393

Achtung, Verlegenheits-Posting oder: Bitches never listen.

Heute kurz bei Popstars - Just 4 girls reingezappt. Wirklich nur kurz. Aber was musste ich sehen? Weinende junge Gören in Orsay-Uniform, die ihre gottgegebene Talentresistenz dadurch rechtfertigen, dass sie "an meine Großmutter denken musste. Die ist vor (sniff) 2 Jahren gestorben und es tut immer noch weh". Oh Mann, bei sowas fallen mir spontan meine Brusthaare aus. Und ich kann mir sicher sein - keins von beiden wird jemals wieder nachwachsen. Vielen dank, Popstars und fuck you, Haartransplantationsverfahren aus Osteuropa.

Zum allerletzten Mal, Lea-Veronika, Euthanasia, Abababababubababa und wie ihr Ladies aus dem Sperrbezirk sonst noch so alle heißt: Gott lässt euch ausrichten, dass euch geliebte Personen wegsterben, weil ihr es grundsätzlich nicht besser verdient. Ich will nichts von eurem Leid hören, mir juckts wie Sau auf der Brust, da brauche ich euer billiges Mitleidsgetue nicht.

Ich bin so aufgebracht, ich würde dieser ungehorsamen Schnepfe am liebsten die Augäpfel auslöffeln, um ihr zu zeigen, was wirklich weh tut. Danach schließe ich mich für eine Woche in ein Bücherantiquariat ein und lese alles, was ich über Nekromantie finden kann. Dann bring ich mich um, fahre zur Hölle, finde ihre kaputte Großmutter (Abb.1), erwecke erst sie zum Leben und dann mich selbst. Die Ex-Verblichene wird sich natürlich bei mir bedanken, doch ich verpasse ihr den Dropkick of incredible über-pain (Abb.2). Während sie nach Gründen fragt, bring ich sie kurzerhand gleich wieder um (Abb.3) und zwar vor den Augen ihrer Enkelin - die ich natürlich zuvor in zwei mit Salzsäure gefüllten Reagenzgläsern gelegt hatte und die nur über zwei Sehnerven noch mit den Augenhöhlen der Heulboje verbunden sind.











Abb. 1. Bevor ihr fragt: Das Ding rechts soll der Teufel sein und kein Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt mit Besen in der Hand, Riesenpickeln auf der Stirn und brennender Unterhose. Hier werden keine Witze über Behinderte gemacht, ihr Hirnlappenkrüppel.










Abb. 2. Kennt ihr das wohlige Gefühl, wenn ihr eine Gruppe von Rentnerinnen auf der Straße seht und euch vorstellt, sie laut schreiend mit einem Dropkick in den nächsten Gulli zu befördern? Kennt ihr nicht? Pussies.









Abb. 3. Kennt ihr das Gefühl... Ist gut, ich hör schon auf. Auch mit den Beleidigungen. Ok, einmal darf ich noch. Bordellbettdeckensauberlecker.

Gott, der Plan ist absolut idiotensicher.

Montag, September 22, 2008

Diskussions Desaster #3

Habe gerade eben bei GMX meine Mails abgerufen (wen's interessiert: schlagbohrergemächt1984@gmx.de) und stolperte dort über die Nachricht des Tages: Thomas Dörflein- der Ex-Pfleger von "Knut", dem flauschigen Robbentod - ist heute überraschend im Alter von 44 Jahren verstorben. Todesursache ist wie Morrisseys sexuelle Ausrichtung noch völlig unklar. So weit, so traurig, so 2007. Für die Familie des Totengewiss tragisch, ohne Frage. Doch auch die Bewohnern der GMX-Online-Foren, auch Lobotomia genannt, Domäne der Dummschwätzer, leiden nach Herzenslust mit:

NiederErlenbach trauert beispielsweise an vorderster Front. Sie war offensichtlich früher ein Mamakind...
Am Grab meines eigenen Vaters konnte ich nicht weinen , aber ich kann es jetzt , eben gerade.
...und ist heute ein emotionaler Bauchschuß.

msvdm will dem Braten jedoch noch nicht ganz trauen. Go for it, Sherlock.
aha , also irgendwie machte der dörflein eigentlcih immer einen recht robusten gesunden eindruck und ein 44 jähriger stirbt nicht einfach so aus heiterem himmel weg..............sorry aber ist doch was faul an der geschichte


hitze hat dagegen die Idee hinter Beileidsbekundungen noch nicht vollends begriffen. Von den Regeln der Orthografie mal ganz zu schweigen.
Mein Beileit an den Pfleger



Hose runter, kaliumcyanit! Oder wahrscheinlich sollte ich eher sagen: "Kutte hoch, Yoda!"Du bist entlarvt, alter Gurkengnom.
Es dinge gibt, die man nichtmehr ertragen kann ... oder man dochnur immer tauber wird, und sich langsam daran gewöhnt???


Nur zur Erinnerung: Im zitierten Thread geht es immer noch um den Tod eines Zoowärters. Auch für mich ein unangenehmes Thema. Ich muss ständig dran denken. Immerzu. Ich träume auch oft von einem toten Zoowärter. Einem ganz bestimmten. Jede Nacht. Gewalttätige Träume sind das. Es ist traurig und beängstigend zugleich. Apropos:
manchmal ist es schwerer dumm zu werden, als man sich das vorgestellt hat...
Dann muss man nicht darüber grübeln, ob Vertrauen wirklich 100% ist ...
Immer tatsächlichauch 100% Immer bedeutet.
Ob schön auch wirklich schön ist ... oder schonwieder naja, oder gewöhnlich wird (alltag)

...greife ich ihn und schreie ihn an: "Fick dich, Karl! Wo ist dein sprechender Elefant jetzt, bitch!?"
was man noch erleben sollte, könnte, es sich lohnen wird??? selbst 30 scheint fast unvorstellbar ... (würde sooogerne mein Leben ab dem 30. geb.tag verkaufen) Das Geld jetzt dafür bekommen ... und alle träume erfüllen 40 ... 50 ... 60 !!!! wer hält dass aus?????
Okay, das letzte Rätsel der Menschheit ist gelöst. Sie ist Emo.
Ein Hartz-4 Emo offensichtlich.

In einen ganz anderen Thread pöbelt dagegen der Slavenmaster, der entweder die ausgeprägtesten Wangenknochen der Welt hat (und somit nach alter Sitte Herrgott über alle Osteuropäer ist) oder das "k" auf dem Keyboard nicht gefunden hat.
kein English in der Schule gehabt???
It's Muphry's law right here.


Wenn ihr mich entschuldigt, ich muss kurz jemanden rüsseln gehen.

Sonntag, September 21, 2008

Laurel und Hardy - ein Verunglimpfung

Was soll man dazu sagen: Da nehmen sich die jungen Grüne aus München etwas vor. Ein tolles Ansinnen, wie ich finde, da es nun mal wieder um den Wahlkampf geht - in Bayern. Die beiden Top-Köpfe des Hauptgegners CSU - die Herren Beckstein und Huber- ordentlich durch den Kakao zu ziehen. Aber was ist mit denen, die dafür herhalten mussten. Die beiden Komödianten Laurel und Hardy aber hat keiner gefragt, ob sie dafür herhalten wollen. Die stehen nämlich genau für Gegenteiliges der Herren Beckstein/Huber. Intelligenz, Offenheit, eigene Fehler eingestehen, weltoffen (respektive nicht auf seinen Mirkokosmos fixiert) usw. Diese kleine Auswahl lässt sich sicherlich weiter führen, würde aber hier an diesem Ort zu weit führen. Wer fährt nicht gerne mit zwei Masssss Bier intus über die hiesigen Sttraßen, sicher und jederzeit alles unter Kontrolle habend? Die Bauern wollen endlich in der Liga der Großen mitspielen, bekommen es aber nicht hin. Das ist Slapstick pur. Wenn es doch gewollt wäre. Jetzt, wo die Bajuwaren nach dem Putsch gegen Ede Stoiber (der nun in die Wirren der EU-Bürokratie sein Unwesen treibt) endlich aufgewacht und haben die Südstaatler gemerkt, dass es neben der Einheitspartei CSU auch noch Alternativen gibt, die sich auch clever und smart für die Belange der Eingeborenen einsetzten könn(t)en. Nun ja, dass die Weltbesten Komiker L+H (nach Charlie C. natürlich) dafür herhalten müssen, liegt wohl im Sinn der Dinge. Bevor ich gleich zur Maloche fahre, hau ich mir aber erst einmal zwei Liter Bier in die Birne und versuche, ein tolles Auto zu lenken.... Hoffentlich gibt's kein Kopfweh. Was wollte ich noch mal sagen?
Ach ja:
O'zapft iss - PROST, alle mit'a'nand!

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Mittwoch, September 17, 2008

Ethnografie des Hasses #1

Immer wieder wird mir vorgeworfen, ich sei voller Hass auf allesund jeden. Das stimmt aber nicht, denn mein gerechter Zorn trifft in Wahrheit nur ausgewählte Gruppen. Welche das sind, erfahrt ihr ab jetzt hier.

Japanologie-Studenten

Anata wa Gebärmutterkrebsursache desu! ^^ Gott, wie ich diese Sackhaarausrupfer hasse! Gerade der Pubertät und dem Stiefelkreis der cooleren Schulkameraden entkommen, stürmen diese unvorteilhaft geschminkten Filzläuse die Universität und beschließen, ihre Vorliebe für kuller- und/oder schlitzäugige Wichsvorlagen zum Fokus ihres zukünftigen Bildungswegs zu machen. Ihr Ziel: Ein Leben in Japan, dem Wolkenkuckucksheim für fettleibige Lebensversager all over the world. Wäre ich wie ihr Buckelwale mit Hang zu zuviel Haarspray, auf die selbst stumme Armamputierte voller Verachtung schallend lachen mit dem Finger zeigen, würde ich auch all meine Hoffnungen auf den weitentferntesten Fleck auf der Landkarte projezieren. Nein, halt! Stimmt gar nicht. Ich würde aufhören, jeden Tag den lieben Gott um einen Tentakelpenis oder pelzige Katzenohren zu bitten und endlich einsehen, dass mit Akne übersäte Speckrollen auch in einem ultraknappen Maid-Kostüm den Superlativ zu eklig bilden.


Das ist das ERSTE Suchergebnis, wenn man bei Google "Anime Fans" eingibt. Daumen hoch, du kawaii-Kartoffel. b^^Und jetzt verpiss dich aus meinem Hörsaal.


Zum Glück habe ich weitere schlechte Nachrichten für euch, ihr Pikachupimmel. Ihr büffelt mehrere Semester lang kanji, macht mit einer Arbeit zum Thema "Der weibliche Körper in Supastu Tanakas Manga Orgasmic Rape Angel Asuka! Ganbatte Darmausgang!!!" euren Abschluss und was habt ihr davon? Steffi-chan und Michi-chan können jetzt die Cartoons in japanischen Tageszeitungen lesen und ihre heißgeliebten Bondage-Epen im Original gucken. Aber wisst ihr, wer das auch kann?

Mehr Chancen als du beim Jobinterview: Hitoshi the Triple Haircut.

Freitag, September 12, 2008

Nur ihre Mutter kann sie auseinanderhalten

Hätten sie's gewusst? I got the look.

Also, ich wusste davon nichts und mich betrifft es ja wohl am Allermeisten.

Bei meiner üblichen Tour durch meine Lieblingsinternetseiten (kotaku.com, somethingawful.com, spiegel.de, dostojewskis-erben.de) staunte ich vorgestern nicht schlecht, auf gamespot.com ein Werbebanner zur latent homoerotischen Serie "Supernatural" zu entdecken. Und wer starrt mich von dort mit verkniffen-draufgängerischem Charme an? Ich mich selbst. Wirklich? Nein, nicht wirklich. Während rechts ein allseits unbekannter Internetstrolch zu sehen ist, posiert links ein zumindest semi-bekannter Hollywood-Beau mit dem leicht anzüglich klingenden Namen Jared Padalecki.

Links im Bild: Nicht ich (verkniffen mit Penis im Po). Rechts: Ich (den Penis in einen Po steckend).
Unten links im Bild: Paxil (grenzdebil und unwissend, wozu so ein Penis alles gut sein kann).

Das rechte Foto wurde übrigens geschossen, bevor ich das Banner mit meinem Doppelgänger entdeckt habe. Trotzden liegen sogar die Haare gleich. Wenn es einen Gott gibt, dann ist er scheinbar nicht sonderlich innovativ, wenn es um gutaussehende Menschen geht.

Wie kann man mich also in Zukunft von umschwärmten Bettnässern aus dem Fernsehen unterscheiden? Ganz einfach, Jared Pädarastenlecki leidet unter einer seltenden Verunstaltung, die wir Chirurgen gemeinhin als "stoppeliges Pimmelkinn" bezeichnen. Die damit verwandte Missbildung namens "Pimmelzinken" ist auch als das "Depardieu-Syndrom" bekannt.

Oh noez!



Montag, September 08, 2008

Fakt ist... #4

Fakt ist,...

... dass ich mich für drei Wochen kreativer Pause entschuldigen möchte und die Herren Paxil und 0211 frage, warum sie nicht zumindest eine Obskurität verlinkt haben.

...dass Michaela Schaffrath inzwischen aussieht wie ein kleiner Junge mit Fettarsch.

...dass Männer sich allerorten angesichts dieser Erkenntnis unruhig in ihren Fernsehsesseln winden. All die schönen Stunden, all das genetische Material! Sinnlos verschwendet, ziellos verballtert in zahllosen Masturbations-Sessions!

... dass die allgegenwärtigen Köche im deutschen Fernsehen immer aussehen, wie aus der Klapse getürmte Freaks. Allerdings nicht die harmlosen Spinner, bei denen lustig Fritten und anderer Kantinenfrass in der zerzausten Haartracht stecken. Sondern die kahlrasierten Gemeingefährlichen, die sich für einen blutsaufenden Wikinger oder einen Schädel zertrümmernden Gallier halten und bizarrere Behaarung im Gesicht haben als ich in der Nase.


Links: Haarnix, soziopathischer Gallierfürst. Modus Operandi: lauert gut getarnt im Gemüsebeet auf nichts ahnende Opfer.
Rechts: Leif Hørenson. Von Göttervater Odin höchstselbst duin durch kahle Glatze und in jeder historischen Epoche unmodischen Ziegenbart verflucht.



... dass ich mir bei der letzten Unterzeile einen "Haar-in-der-Suppe"-Kalauer verkneifen musste. Ich bin ja nicht Loriot.

... dass die Namen Langustor, Loriot und Ludwig van Beethoven mit "L" anfangen, weil qua Vorsehung alle Genies etwas gemeinsam haben. Paxil teilt seine Initialien dagegen nur mit Pontius Pilatus, Pinochet und einem kleinen Pillemann. 0211 gar nur mit den Postleitzahlen von Sachsen.

... dass Britney Spears gestern drei Awards bei irgendeiner MTV-Veranstaltung gewonnen hat.

... dass wir normalen, nicht vor Publikum kochenden Menschen im Jahr 2008 leben, MTV -Mitarbeiter aber offenbar in der Bizarro-Zone. Dort gelten die kosmischen Gesetze von Raum, Zeit und gesundem Menschenverstand nicht mehr.

... dass ich den MTV-Award für Tokio Hotel nicht näher kommentieren möchte. Ein Witz über Ossis pro Tag reicht.

... dass das Maximum von einem Ossi-Witz am Tag nicht überschritten werden sollte, zwei bis drei ernstgemeinte Petitionen für eine erneute Errichtung der Berliner Mauer pro Tag aber noch durchaus im Rahmen sind.

... dass Dienstleisterinnen in Leipzig in der Regel unfreundlicher sind als der durchschnittliche KZ-Aufseher. Aber wenn ich während der Games Convention eine Woche lang nur sabbernde Aknefabriken aus der ganzen Republik bedienen müsste, würde ich ihnen wohl auch eher mit einem Taschenventilator im Arsch gewaltsam die Därme lüften, als zügig und charmant die Bestellungen entgegennehmen. Und ich gebe trotzdem Trinkgeld, weil ich nicht nur nett, sondern auch obszön wohlhabend bin.


Ich kann sie verstehen, anonymisierte, wahrscheinlich gar nicht aus Leipzig stammende Gastronomiefachfrau, die ich zur Illustrationszwecken hier ungefragt verwendet habe.

... dass ich weiter oben mit "Dienstleisterinnen" tatsächlich nur von den Kellnerinnen geredet habe. Nutten gebe ich grundsätzlich kein Trinkgeld, egal ob sie nett und sauber oder unmotiviert und körperlich verdörrt sind. Reichtum hin, Geldspeicher her.

... dass ich - wie schon oft behauptet - der Zwillingsbruder von Duke Nukem bin. Endlich gibt es auch Beweise:

Die Dukes of Awesome. Nicht im Bild aber möglicherweise anwesend: Michaela S.