Dienstag, Januar 01, 2008

Frohes neues Jahr 1938!

Mein Sprachzentrum beginnt langsam wieder damit, verständliche Sätze zu formulieren, so dass ich euch mit einem herzlichen "FROHES NEUES JAHR, IHR ZUCKERSÜSSEN PUPSER!" begrüßen kann. Mein Silvester bestand aus einem sehr angenehmen Gelage im Hause Paxil, inklusive Sushi, Paprikataschen und einem gar leckeren Hauptgericht, für das ich höchstselbst die Kartoffeln geschält habe. Ein weiterer Höhepunkt waren der Whiskey und die Zigarre, die ich mir aus alter Gewohnheit natürlich in der Lobby eines japanischen Fünf-Sterne-Hotels genehmigt habe.


Hier der Beweis: "Da!" haben wir zu viert gesessen, umringt von etlichen Stars, Sternchen und verführerisch zwinkernden Geishas. Okay, das ist gelogen. Der Laden war zwar wirklich voll, aber außer uns waren eigentlich nur pyromanische Geschäftsleute, denen noch Böller aus der Hose hingen, fidele Omas mit Lockenwickler und ein Japaner mit Brille, aber ohne Schuhe anwesend.

Chinakracher hin, Stinkefüße aus Okinawa her, fest steht: Ich habe gestern geschlemmt, als gäbe es für meinen Verdauungstrakt kein Morgen mehr. Und spät am Abend habe ich so unsicher an einem tabakhaltigen Genußmittel genuckelt wie eine Nonne, die auf Grund turbulenter Verwechslungen versehentlich in ein Casting für einen Lesbenporno geraten ist.

Kleiner Exkurs: Das hier ist das siebte Bild, das Google als Ergebnis ausspuckt, wenn man die Stichwörter "Nonne" und "Porno" eingibt. Leider sind nicht alle Suchergebnisse ähnlich knisternd. Das allererste Bild zeigt nämlich ein rüstiges Rentnerpaar beim hemmungslosen Korpulieren. Und ich sag's mal ganz offen, der Verdauungstrakt der Oma kennt auch kein Morgen mehr. Bei der grenzenlosen Güte Gottes und im Namen aller Schutzheiligen, folgt nicht diesem Link. Nicht. Ich mach so dumme Sachen, damit ihr sie nicht machen müsst. Ernsthaft: TUT ES NICHT.

Tut lieber etwas anständiges mit eurer kostbaren Zeit, beispielsweise 3000 virtuelle Ölfässer stapeln und anschließend umschubsen. Macht aber besser den Ton aus. Der junge Künstler hat es sich nämlich leider nicht nehmen lassen, skandinavisches Teufelsgegröhle unter sein unterhaltsames Filmchen zu mischen.

Man könnte im Übrigen meinen, dass ich ein Faible für promiskutive Rentnerinnen habe, weil ich in diesem Beitrag gleich zweimal eben diese erwähnt habe. Stimmt auch. Ich bin eben ein kleiner Perversling, Vorsitzender des Faltenfötzchen e.V.