Donnerstag, Januar 24, 2008

Villain of the Day #52

So, haben wir nun genug über Scheiße geschrieben und genug Ekel hervorgebracht. Widmen wir uns nun wieder den angenehmeren und für uns greifbareren Themen. Der Villain, den es heute erwischt, ist kein Unbekannter. Kam er doch mit so grandiosen Songs wie Ich lebe für HipHop oder ganz nach oben in die deutschen Charts. Ey, DJ Tomekk (aka Tomasz 'unklug' Kluklicz), und das sag ich nicht zu jedem: Du hattest sie alle: Ice-T, Flavor Flav, Grandmaster Flash, KRS-One, Stieber Twins (Ok, ich auch, aber nur auf Vinyl). Junge!


Während einem Langu seine verbalen und textuellen Entgleisungen verziehen werden oder gar erst nicht ernst genommen werden, sieht das bei unserer Nummer 52 schon etwas anders aus. Wer mag es schon, wenn einem in der heutigen Zeit der rechte Arm entgegengestreckt wird, grade, wie eine Linie gezogen. DJ Tomekk, Alda, die Zeiten sind vorbei. (stellt euch das auch so vor, als würde eure/r Liebste/r grade am Bahnhof im Zug am Fenster stehen und euch verlassen). Während anderen Leuten in Berlin nur der Ohrenschmalz aus dem Kopf rinnt, fließt bei Dir gleich einer großer Fluss in breite des geliebten Vater Rheins an Hirnmasse all Deinen Öffnungen aus der Bowlingkugel heraus. Das klingt wie 'Oberschüler Vibe'. Da hilft auch kein Arzt mehr, der den Hirnmatsch wieder einspeist.
Was wir klar in dem kleinen Einspieler gesehen haben, Tomatomeschewski kann einfach nicht singen. Vielleicht hat der deswegen HipHop und Rap zu seiner künstlerischen Form des Ausdrucks gewählt. "Hilfe ich bin ein Star, klebt mir meine Beißerchen zu, sonst muss ich singen", sollte diese Vorab-Folge des DC heißen. Oh man, falls ihr es noch nicht gesehen habt, schaut es euch an (ganz im Gegenteil zu den vorherigen Beiträgen). Denn da kommt nur Müll raus, oder Scheiße, um mal der Allegorie der letzten Einträge zu folgen.
Jetzt kommt er 'angewinselt', bittet und bettelt um Vergebebung ('Sorry, sorry, sorry') und weist alle weiteren rechten Gedanken von sich.
"Ich bin im Berliner Bezirk Wedding groß geworden. Der Ausländeranteil da ist überdurchschnittlich groß. Ich bin außerdem selber polnischer Abstammung und meine Freundin ist eine Farbige. Ich bin alles andere als fremdenfeindlich." wird er in den Gazetten der Republik zitiert. Aber durch seine 'farbige' Freundin, Wedding und den 'überdurchschnittlichen Ausländeranteil' in diesem Stadtteil ist man lange nicht von hirnlosen Aussprüchen freigesprochen. Schon mitbekommen: Du machst was mit Medien! Da sind Kameras, Mikrofone und Journalisten. Manchmal frisst dich das System schnell auf, obwohl du es für dich nutzten wolltest. Schwuppdiwupp, wirste zu einer persona non grata und alles was du in der Vergangenheit gemacht hast, ist obsolet. Bleed, wie der eingefleischte Bajuware sagen würde. "Mein dummes Witz-Gelaber tut mir unheimlich leid für alle, die sich davon betroffen fühlen", sagte er einem Weisheit gefressenen Springer-Ableger. Na dann Kuklicz die Eier wohl was verkocht, wa. Ick wees et ooch nich Tomasz. Doch Dummheit muss bestraft werden. Kollege, Du bist gelöscht! Schon gesehen? Und Dein Freund Aliah, mit dem Du ja 20 Jahre befreundet bist, sagt, Dein Allgemeinwissen 'iss nich so hoch'. Da haben wir es wieder: Braun Kacke entsteht durch Dummheit, Unwissen und Beschränktheit. Was für eine Flachpiepe.

Der größte Adi-Imitator ist und bleibt immer noch good old Charlie Chaplin - Listen to his words Freunde, weil die Rede am Ende von Der große Diktator es auf den Punkt bringt, was zählt. Die Tommeski-Ausspüche nun mal:


Genug der Worte.

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Mittwoch, Januar 16, 2008

Nur keine Aufregung, bitte

Nun ja, ich versteh die Aufregung nicht ganz, aber mir fällt bei Two Girls, one cup nur dieses Bild zweier unschuldiger Mädchen ein, die mit hartem Einsatz und spielerischem Können diese Trophäe gewannen. Und jetzt stellt euch bitte nicht so an, den dieses hier finde ich um Längen schlimmer. Stellt euch doch mal vor, ihr verbrennt


innerlich, nur, weil ihr ein feines, gar schmackhaftes Gemüse zu euch nahmt. Obwohl, er hat was von Oliver P., der Gute mit dem Essen, der im Öffentlich-Rechtlichen sein Unwesen mit einer ehemaligen Ikone treibt, das finde ich wiederum belustigend, irgendwie...

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Villian of the Day #51

Premiere!

Ein weiteres Mal reißen wir, die Fürsten des Tabubruchs, die Grenzen des Internet-Entertainments ein. Das wir uns bisweilen in der hohen Kunst der Publikumsbeleidigung üben, ist bekannt und wird inzwischen von euch Pickelquetschern erwartet. Aber einen ganzen Artikel einem unserer (wenigen) treuen Leser zu widmen, dass gab es bis dato selbst hier nicht. Aus gegebenen Anlass, den ich im Folgenden detailliert darlegen möchte, mache ich KRUSTYDC zum heutigen Schurken des Tages!

Warum? Weil KrustyDC mich für den Rest meines Lebens gezeichnet hat. Ein Leben, dass ich eigentlich gar nicht auf der Überholspur, sondern eher im Hausflur führen wollte. Nicht möglich und völlig übertrieben? Mitnichten! Denn der Übeltäter griff zu seiner schrecklichsten Waffe, mit der er mir schon ein ums andere Mal übel mitgespielt hat: DEM INTERNETZ!

Hier das Protokoll des Grauens, kommentiert von Arno von Beckstein, dem weltbekannten Autor ("Der wilde Dieb im Gurkenfeld") und Literaturwissenschaftler:

[18:11] KrustyDC: sagmal du medienjunkie...du kennst ja sicher 2girls1cup
[18:13] Langustor: nein
[18:13] Langustor: was ist das?
[18:13]
KrustyDC: ach komm, hör auf.
Arno von Beckstein: Beachten sie, wie geschickt
KrustyDC hier sein ahnungsloses Opfer ködert. Die Konstruktion "Du kennst ja sicher" soll ein Mindestmaß an Wissen vorgaukeln, dass KrustyDC bei seinem elitären Kreis an Bekanntschaften voraussetzt. Langustor, ahnungslos und unschuldig, ist sich plötzlich nicht mehr sicher, ob er sich zu diesem illustren Zirkel aus Intellekutellen und Welterbesserern zählen darf.
[18:13] Langustor: i got 99 problems, but geller ain't one
Arno von Beckstein: HAHAHAHAHHAHAHA, dieser Langustor ist so ein sympathischer Tausendsassa! Ich könnte mich stundenlang an seinen Schelmereien ergötzen!
[18:13] Langustor: kenn ich echt nicht
[18:14]
KrustyDC:
www.youtube.com/results?search_query=2+girls+1+cup+reactions&search=Search
[18:14]
KrustyDC: schau erstmal 2, 3 reaktionsvideos an...
[18:14]
KrustyDC: in youtube
Arno von Beckstein: Der teuflische Plan des KrustyDC geht in die nächste Phase. Listig wie er ist, konfrontiert er Lamgustor nicht sofort mit dem Grauen, dass er für ihn vorgesehen hat, sondern reizt ihn mit einem Video, in dem eine mannigfaltige Auswahl an Internetz-Nutzern mit angeekelten Gesichtern und voller Entsetzen aufgerissenen Mündern zu sehen sind.
[18:14] KrustyDC: und dann geh auf die homepage...
[18:15]
KrustyDC: das ist der krankste scheiß, den ich je gesehen habe...
Arno von Beckstein: Ein gekonntes Spiel mit Superlativen, soviel muss man KrustyDC, dem diabolischen Strippenzieher allen Übels in der Welt, bei aller Aversion zugestehen.
[18:15]
KrustyDC: und mittlerweile ist das weltweit so bekannt, dass ich unsere welt nicht mehr verstehe...
Arno von Beckstein: Ganz klar: geheuchelte moralische Bedenken sollen KrustyDC vor etwagigen Repressalien bewahren! Schwer vorstellbar, dass sich unser Opfer Langustor von dieser Masche einwickeln lässt. Doch dennoch ist er ebenso klug, wie tapfer, dieser kräfitg gebaute Knabe!
[18:15] Langustor: oh mann
[18:15] Langustor: ich seh die reactionen
Arno von Beckstein: Meine Damen und Herren, lassen sie sich dieses Wort nur einmal auf der Zunge zergehen! "Reactionen"! Ganz eindeutig: Eine Sprache ist nicht genug für Langustor, den wahrscheinlich progressivsten Geist, den ich in meiner jahrzehnte langen Universitätskarriere jemals treffen durfte.
[18:15] Langustor: will ich das sehen?
[18:15] Langustor: ok
[18:16] Langustor: komm
[18:16] Langustor: gib den link
Arno von Beckstein:
Dies ist also die Klimax dieser, unseren Tragödie von beinahe Shakespeare'schen Ausmaßen: Denn hier tappt Langustor in die Falle. Das Drama nimmt seinen Lauf. Halt ein, stolzer Jüngling, möchte man rufen, doch es gibt kein Halten mehr.
[18:16]
KrustyDC: es ist sehr...chinesisch...
[18:16] Langustor: HOT HOT HOT
Arno von Beckstein: Hier spielt KrustyDC mit dem Exotismus, den Langustor in unseren gemeinsamen Lesestunden immer wieder beschähmt, aber herzerfrischend ehrlich zugab. Ach, ich vermisse diese gemeinsamen Abende vor dem Kamin in meinem Anwesen "Haus Donnerbalk". Die amüsanten Plaudereien, die kundigen Fachsimpeleien!
[18:16]
KrustyDC: einfach xxxxxx.com
Arno von Beckstein: Bei allem wissenschaftlichen Interesse, liebe Kolleginnen und Kollegen: Versuchen sie nicht, das fragliche Video zu recherchieren. Sollten Sie beispielsweise durch Zufall bei Google "2 girls" + "cup" eingeben, folgen sie ihrem Seelenheil zuliebe nicht den daraufhin erscheinenden Links.*
[18:17] Langustor: OH NEIN
[18:17] Langustor: NEEEEEEEEEEEEEEEEIN
[18:18] Langustor: die ersten sekunden dachte ich
[18:18] Langustor: "hm, lesben?"
[18:18] Langustor: und dann kam die zweite bildeinstellung
[18:20]
KrustyDC: du hast es aber schon noch ganz angeschaut....
[18:22] Langustor: wenn mans genau nimmt, hast du mich gerade fürs leben gezeichnet
Arno von Beckstein: Bei aller Objektivität schmerzt es mich doch sehr, Langustor in einem so geschundenen Zustand zu erleben. Beachten sie das lang gezogene "E", dass auf eine ganz außerordentliche Schmerzempfindung hinweist. KrustyDCs spöttische Antwort "du hast es aber schon noch ganz angeschaut...." bestärkt noch ein letztes Mal unseren Eindruck, dass es sich bei ihm um ein durch und durch verkommenes Subjekt handeln muss. Und Lesben sind schlichtweg ein außerordentlich stimulierender Anblick, Punktum.

* Wirklich, wirklich, wirklich ernstgemeint: Das ist herber Scheiß. Not Safe for Work und wirklich das Widerlichste, was ich jemals gesehen habe. Ihr wurdet gewarnt, ihr kranken Schweine.

Dienstag, Januar 15, 2008

It doesn't stop

Neues von der Front:


Uri Geller, Egomane extraordinaire, verkündete in der heutigen Folge seiner überaus mysteriösen Pro7-Sendung unvermittelt und selbstverständlich ungefragt:

"Ich, Uri Geller, okkulter Sultan des Übernatürlichen, bin mit Sigmund Freud verwandt."


Wo wir gerade beim Thema Psychoanalyse sind: Du, Uri Geller hast klitzekleine Krümelklöten. Ich kann es spüren, obwohl ich nicht mal Mentalist, Mystiker oder ordinärer Mogler bin.










"Unwürdiger, nur Uri Gellers Antlitz soll im Fokus dieses Fotos sein.
Kenne deinen Platz hinter seiner Herrlichkeit, du Wurm."


Da mich diese Enthüllung aber dennoch völlig kalt erwischt hat, habe ich investigativ weiterrecherchiert und bin auf der Seite
www.geister-und-gespenster.de/interviews/autofellatio-koenner/uri-geller.htm

auf eine Interview mit dem Großwesir des Größenwahns gestoßen. Kostprobe ge
fällig?

"Meine Mutter stammt aus der Familie des Psychoanalytikers Sigmund Freud - mein Name lautet eigentlich Uri Geller-Freud -, und sie war der Meinung, dass er mir gewisse Kräfte vererbt habe."


Wow, so kann man sich irren. Da habe ich Zeit meines Lebens gedacht, Siegmund F. wäre "nur" der Gegründer der Psychoanalyse und würde sich in erster Linie durch ein beunruhigendes Interesse an Sex mit irgendwelchen Elternteilen auszeichnen. Dank DJ Gella erfahre ich nun endlich die ganze Wahrheit. Siegmund Freud - Unscheinbarer Bücherwurm at day, telepathisch begabter Crimefighter at night! Und wie unter uns Nerds allgemein bekannt ist, entschließt sich Freudor, der Couch Crusader, in Heft 2.349, seine übersinnlichen Kräfte an seinen ungeborenen Ur-Enkel weiterzugeben, damit dieser in seinem Namen in unserer Zeit für das Gute und gegen ungekrümmtes Essbesteck kämpfen kann.













Hexenmeister G. und sein patentierter Arschauslöffler. Hey, macht der Uri mich da etwa linkisch an? Ich könnte schwören, er hat gerade geblinzelt! Damn you and your Demon Magic!


Aber nicht nur, dass Geller uns in diesem Interview von seinem gesegneten Genpool vorschwärmt, er hat noch viel weitreichende Referenzen in petto. Während andere Kinder in seinem Alter nämlich beim Spielen höchstens mal eine Schaufel über den Scheitel gezogen kriegen, wird der junge Uri stattdessen beim Hundehaufenlutschen von magisch begabten Marsianern geblitzdingst:

"[Ich] spielte gerade im Garten, als ich vom Himmel her ein merkwürdiges Geräusch hörte. Als ich nach oben sah, wurde ich von einem hellen Lichtstrahl getroffen und verlor das Bewusstsein. Ich frage mich manchmal, ob dieses Licht nicht von einer höheren Intelligenz stammte." Interviewer: "Von einer außerirdischen Intelligenz?"
"Warum nicht? Andrija Puharich, der Wissenschaftler, der mich nach Amerika brachte, ist der Ansicht, dass ich meine Kräfte kosmischen Wesen verdanke. Ich kann das nicht gänzlich ausschließen, sondern höchstens sagen, dass es zu 90 Prozent nicht der Fall ist. Aber den Rest müssen wir offen lassen. [Ich] weiß, dass Gott unendlich ist und in der unvorstellbaren Weite des Universums Milliarden von Sternen und Planeten kreisen. Auf einem davon muss doch in irgendeiner Form intelligentes Leben entstanden sein. Vielleicht können diese Wesen uns besuchen und vielleicht verdanke ich meine paranormalen Fähigkeiten tatsächlich extraterrestrischen Wesen. "

...

Was will man dem noch hinzufügen? Ich wünschte wirklich, ich könnte dazu noch einen spöttischen Spruch vom Stapel lassen und literweise Häme in Uri Gellers vor Entsetzen aufgerissenes Schandmaul schütten. Kann ich aber nicht, denn was bin ich gegen die geballte Macht von Gottes Schöpfung, des Universums, Marsianern, toten Schweizern und magisch aufgeladenen Riesenprengeln? Ich will dem Unglaublichen Uri aber zugute halten, dass er den Einfluss extraterristischer Mächte auf seine Herrlichkeit ganz bescheiden und großmütig zu 90% ausschließt. Da könnte ja schließlich jeder kommen.

Da hab wieder einiges geschrieben, bzw. rücksichtslos geklaut. Wem das zuviel war, kann sich vielleicht mit dieser Illustration begnügen:







Montag, Januar 14, 2008

Ich, Uri Geller

An alle Medienguerillas:


Wenn Uri Geller wirklich Gegenstände über den heimischen Fernsehapparat manipulieren kann und seine Herrchen von Pro7 ihr leichtgläubiges Unterschichtenpublikum auffordern, von mysteriösen Begebenheiten im Wohnzimmer zu berichten, kann man dann als verständiger Medienexperte diese Albernheit in Serie nicht für ausgefuchste rebellische Zwecke ausnutzen?

Hier mal ein Beispiel:
Meinem guten Freund Robinho Borkheimer ist kürzlich zum zweiten Mal seine heißgeliebte Wii verreckt. Plötzlich hat's geklappert und das Laufwerk wollte partout keine virtuellen Eskapaden ins Pilzkönigreich mehr erlauben. Aber könnte Robinho theoretisch nächste Woche nicht einfach mal bei Uri-Bubi im Studio anrufen und ihn und seine mysterösen Teufelskräfte lautstark und dazu live vor einem Milliardenpublikum für den Verlust seines Lieblingsspielzeug verantwortlich machen? Oh Gott, ich kann mir gut vorstellen, wie ein furchtsames Raunen durch die Regieassistenz und die anwesenden Intendanten gehen wird! Die taff-Tucke wird schlucken, wie sie seit zwei Wochen nicht mehr geschluckt hat. Dieser Schmierendarsteller ohne jede Symmetrie in der Fressleiste, der Backfisch am Hungerhaken und die kreischende Tittenmarie des Todes werden sich klammheimlich aus der Affaire ziehen, wie es von anständigen Grottenolmen erwartet wird.





Olm A und Olm B. In der Mitte: Nicht Uri Geller.


Doch das wichtigste ist: Was würde uns' Uri in dieser hochnotpeinlichen Situation tun? Als erfahrener Showman bestimmt nicht die Fassung verlieren, so viel sei sicher. Ganz gewiss würde er wild mit den Augen rollen, theatralisch mit seinen perfekt manikürten Fingern herumfuchteln und mehr Sensation und Tamtam in seine Stimme legen, als in tausend feuchten Fürzen von Tine Wittler steckt. Aber öffentlich zugeben, dass er unmöglich Robinhos Spielkonsole über den Äther zerlegen könne - dass wird er sich nicht trauen. Das ist schließlich sein einzigster Trick, den U. G. seit geschlagenen dreißig Jahren ad nauseam wiederholt.






In der Mitte: Ein Löffel. Dahinter: Sag ich nicht.


Keine Ahnung also, was Uri Geller tun würde. Überhaupt wollte ich mal wieder nur überleiten zu einer kurzen und knackigen Triade des Hasses. Herhören, everyone, es gibt neue Ergebnisse in der Honkologie: Uri Geller ist der selbstverliebteste Gockel seit Nero!
Sein Wortschatz besteht strenggenommen nur aus seinem beknackt klingenden Vornamen, den Personalpronmina "Ich", "mich", "mein" sowie den Phrasen "Ich, Uri Geller, bin mit Michael Jackson/ Muhammad Ali/ Macho Man Randy Savage seit Ewigkeiten befreundet, weil ich Uri Geller bin" und "Ich, Uri der Gottgesandte, bin weltberühmt, weil ich die Löffel anderer Leute biege". Ich würde gerne mal Uris Löffel biegen. Mit Schmackes, in einen unnatürlichen Winkel und unter Umständen sogar ohne sein ausdrückliches Einverständnis. Ganz genauso, wie er Robinho ohne dessen Erlaubnis seines wertvollsten materiellen Besitzes beraubt hat. Oder auch nicht.

Oh, Uri! Dies hier ist leider nicht Las Vegas, dies ist die echte Welt, ein kalter Ort, in dem es für Egomanen wie uns keinen Platz gibt. Also, zumindest nicht für uns beide. Schade, eigentlich.

Achtung, kontroverse Äußerung voraus!
Was habe ich in meinem Mitleid deinem nächsten Umfeld ein schnelles, schmerzloses und friedliches Ende gewünscht! Stattdessen weiss ich dank einer Doku auf Pro7, dass du ohne Unterlass der hohen Kunst der Ego-Masturbation fröhnst und sie mit dem verbalen Liebkosen deines Schniedelchens langsam, aber sicher zu Tode quälst. Wie sonst kommen Perlen der Rhetorik zustande, wie sie kürzlich bei besagter Doku auf Pro7 gesehen?
"Also, einmal hat Uri Geller dem FBI bei der Suche nach einem teuflischen Serienmörder geholfen. Uri Geller, c'est moi. Als Fleisch gewordener Engel Gottes hat Uri Geller, das bin ich, die Antithese des Schlechten eingewilligt und den im Staube krebsenden Sterblichen geholfen. Und so konnte der Uriginal G (Oh Uri Geller, du bist so lustig, du Hort der Freude!) schlussendlich obsiegen. Go Uri Geller, ich liebe dich. Ich bin Uri Geller, falls jemand fragt. Und wenn niemand fragt, dann auch. In der Sprache der Engel (die ich, Ubi Geller, im Übrigen fließend spreche) bedeutet mein Name "Uri Geller" übrigens "Uri Geller mit den goldenen Klöten"."

Wie an anderer Stelle in diesem Blog schonmal gesagt wurde: Hauptsache, man hat sich selber lieb.






Wo zeigt er wieder hin, der selbstverliebte, magische Moppel?

Mittwoch, Januar 09, 2008

Ready to rumble!

Wer sagt's denn: Keiner Fliege was zu Leide zu können, aber es gleich mit 35 kleine Quälgeistern um 5 Jahren fertig werden, da kann der Langu gleich mal wieder einpacken, weil er eh nur ein Hämpfling ist und eher in der Kategorie der bis 3-Jährigen eine Chance hätte (aber bitte nicht mehr als fünf von ihnen). Der Paxil könnt da noch mithalten, aber sonst?!?! Keinen, den ich kenne...
Ready to rumble modern man?!

35

Donnerstag, Januar 03, 2008

Impressions of a modern man

Nachdem ich mit Schrecken feststellen musste, dass der leblose Körper von 0211 mehr wert sein wird als der meine, hier als Ausgleich dieser Schmach die erste Welle der versprochenen Bilder. 

Cadaver counts

Während Andere in einem noblen Clubo del Cigaro unterwegs waren, begügte sich meiner Einer mit einem ordinären Friseursalon als Ort des Geschens zum Jahreswechsel. Zum Glück war es ein Etabilissmäng für Damen und Herren, so dass auch genügend Spaß vorprogrammiert war. Dreckig, gemein, ekelhaft. Oder wie Kris von dem DK Pimps gerne sagt: zu laut, zu heiß, zu voll!
Nebenbei solltet auch ihr mal einen kleinen Check eures Körpers übernehmen. Wenn ihr also klein, hässlich, schmierige und lange Haare habt, viele Operationen hinter euch gebracht habt und dazu noch eine ganze Apotheke euer Eigen nennt, dann haben eure Hinterbliebenen einen großen finanziellen Vorteil mit eurem Restfleisch. Und sie müssten nicht einmal die Beerdigung bezahlen - also doppelt gespart. Clever , gell!


$4125.00The Cadaver Calculator - Find out how much your body is worth.(nur 20 Fragen für ein wenig Schmerzensgeld)

...und auch von mir ein gutes Neues - Prost!

Mittwoch, Januar 02, 2008

Dem kann ich mich nur anschließen

Auch ich möchte an dieser Stelle ein Loblied auf den letzten Abend des vergangen Jahres singen. Die Kombination aus sehr angenehmen Gästen mit einem exquisiten Geschmack - im wahrsten Sinne des Wortes -, einer Japanischen Meute, die den Angriff auf einen hier nicht genannten US Stützpunkt besonders gerne in Deutschland anhand von Feuerwerk aufleben lässt ("ich konnte die Untergehende Sonne und das rote Halstuch deutlich durch die Scheibe des Flugzeugs sehen. So tief flogen ihre Maschinen") und einem neuen Mitglied im El club cigarros al paxilos hat diesem Abend eine unvergessliche Note gegeben. 


Bevor ich mich durch den Wust von Bildern arbeite und ihnen euch, unseren liebsten Lesern präsentieren werde, erstmal vom ganzen Herzen : Ein frohes neues Jahr!

Happy New Year

Dienstag, Januar 01, 2008

Frohes neues Jahr 1938!

Mein Sprachzentrum beginnt langsam wieder damit, verständliche Sätze zu formulieren, so dass ich euch mit einem herzlichen "FROHES NEUES JAHR, IHR ZUCKERSÜSSEN PUPSER!" begrüßen kann. Mein Silvester bestand aus einem sehr angenehmen Gelage im Hause Paxil, inklusive Sushi, Paprikataschen und einem gar leckeren Hauptgericht, für das ich höchstselbst die Kartoffeln geschält habe. Ein weiterer Höhepunkt waren der Whiskey und die Zigarre, die ich mir aus alter Gewohnheit natürlich in der Lobby eines japanischen Fünf-Sterne-Hotels genehmigt habe.


Hier der Beweis: "Da!" haben wir zu viert gesessen, umringt von etlichen Stars, Sternchen und verführerisch zwinkernden Geishas. Okay, das ist gelogen. Der Laden war zwar wirklich voll, aber außer uns waren eigentlich nur pyromanische Geschäftsleute, denen noch Böller aus der Hose hingen, fidele Omas mit Lockenwickler und ein Japaner mit Brille, aber ohne Schuhe anwesend.

Chinakracher hin, Stinkefüße aus Okinawa her, fest steht: Ich habe gestern geschlemmt, als gäbe es für meinen Verdauungstrakt kein Morgen mehr. Und spät am Abend habe ich so unsicher an einem tabakhaltigen Genußmittel genuckelt wie eine Nonne, die auf Grund turbulenter Verwechslungen versehentlich in ein Casting für einen Lesbenporno geraten ist.

Kleiner Exkurs: Das hier ist das siebte Bild, das Google als Ergebnis ausspuckt, wenn man die Stichwörter "Nonne" und "Porno" eingibt. Leider sind nicht alle Suchergebnisse ähnlich knisternd. Das allererste Bild zeigt nämlich ein rüstiges Rentnerpaar beim hemmungslosen Korpulieren. Und ich sag's mal ganz offen, der Verdauungstrakt der Oma kennt auch kein Morgen mehr. Bei der grenzenlosen Güte Gottes und im Namen aller Schutzheiligen, folgt nicht diesem Link. Nicht. Ich mach so dumme Sachen, damit ihr sie nicht machen müsst. Ernsthaft: TUT ES NICHT.

Tut lieber etwas anständiges mit eurer kostbaren Zeit, beispielsweise 3000 virtuelle Ölfässer stapeln und anschließend umschubsen. Macht aber besser den Ton aus. Der junge Künstler hat es sich nämlich leider nicht nehmen lassen, skandinavisches Teufelsgegröhle unter sein unterhaltsames Filmchen zu mischen.

Man könnte im Übrigen meinen, dass ich ein Faible für promiskutive Rentnerinnen habe, weil ich in diesem Beitrag gleich zweimal eben diese erwähnt habe. Stimmt auch. Ich bin eben ein kleiner Perversling, Vorsitzender des Faltenfötzchen e.V.