Sonntag, April 22, 2007

Villian of the Day #43

Während ich den letzten Artikel verfasst habe, lief zeitgleich die RTL-Seifenoper "Alles was zählt". Da ich weiss, dass niemand außer mir dieses in Episoden ausgestrahlte Brechmittel sieht, kläre ich euch Unwissende kurz auf und nenne die essentiellen Fakten:

  • Liebe Eiskunstläuferin ist auf der Suche nach Liebe - in several wrong places.
  • Böse Eiskunstläuferin (File under: Spoiled rich kid) ist von Neid zerfressen und intrigiert wie die dicke Klassensprecherin meines Abijahrgangs.
  • Teilweise übergewichtige Nebenfiguren mit treuen Kuhaugen sind die besten Freunde der lieben Eiskunstläuferin und werden ansonsten in amüsanten Szenen einer Beziehung gezeigt.
  • Die Eltern der lieben Eiskunstläuferin gucken besorgt in die Kamera.
Ein waschechter Rip-Off der ersten Verliebt in Berlin-Staffel also und damit eigentlich keinen Eintrag wert. Aber nur eigentlich, denn die liebe Eiskunstläuferin wird von keiner Geringeren Als Tanja Szewczenko herself gespielt! Ich weiss, was ihr denkt: "Die muss doch schon Mitte 40 sein, so wie die Olle aussieht!" Aber keinen Neid, bitte sehr, denn sie hat sich dieses Äußere auch hart erarbeitet. Was hat diese Fraue für eine steile Karriere hinter sich!

  • Dreifache Meisterin im Eiskunstlauf. Übrigens hinter Curling offiziell die zweitschwulste aller denkbaren Aktivitäten (Fun Fact: Sex zwischen zwei Schwulen rangiert auf dieser Liste auf Platz 24.). Es bleibt zu vermerken: Things go downhill from here.
  • Denn anschließend war sie Nacktmodell im deutschen Playboy, dem Männermagazin mit genügend Geld für Hochglanz-Cover aber zu wenig Kohle für die wirklich attraktiven Mädels. Die entsprechenden Fotos verlinke ich daher nicht, denn die sind Schweinkram und sehen scheiße aus.
  • Dann Jury-Mitglied bei einer der beiden Eiskunstlauf-Eventshows des letzten Winters, wobei ich verrecken soll, wenn ich wüsste, in welcher.
  • Und jetzt Hauptdarstellerin in einer Soap-Opera, die eher schlecht als recht beim kritischen Fernsehpublikum ankommt.
Beeindruckend. Was aber besonders beeindruckend an Tanja Sze.. Sch.. Schteffschänkoh ist, sind ihre Zähne. Und wenn ich beeidruckend schreibe, meine ich natürlich erschreckend schief im Maul verteilt. Und in der oberen Reihe merkwürdig kurz, so als hätte dort ihr sadistischer Eislauf-Trainer (merke: Diese Zunft beherbergt nur verbitterte Russinnen in teuren Pelzmänteln oder unheimliche Päderasten in engen Hosen) seine Kufen geschliffen. Abgelenkt von ihrer Kauleiste der Schmerzen konnte ich den letzten Artikel kaum beenden, weswegen ich die Tanja nach einer viel zu langen Einleitung nun schlussendlich in den elitären Reigen unserer Tagesschurken aufnehme.


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