Freitag, März 02, 2007

Ein Sturm zieht auf.

Wenig neue Beiträge diese Woche, was? (Dafür ein neues Bild für unseren Blog, guckigucki!)
Tut uns furchtbar leid und auch die kommenden Tage dürften zumindest von meiner Seite aus ähnlich mau ausfallen, denn ich fliege nach Malle. Aber keine Sorge, natürlich geht's zum guten Malle. Das ohne Deutsche.

Anyway, vielleicht kann ich euch bis dahin ja ablenken, in dem ich auf die neue Single von Christina "Großdeutsch" Stürmer hinweise. "Scherbenmeer" heißt sie und tatsächlich ist sie das akustische Äquivalent zu einem gepflegten Bauchplatscher vom Dreier mitten in einen Pool voll mit zerbrochenen Bananensaft-Flaschen.
Menschen mit den Gedächtnis eines Elefantenbabys (Achtung, denen NIEMALS auf den Rüssel treten! Die Viecher merken sich das und werden bei eurem nächsten Zoobesuch zehn Jahre später furchtbare Rache üben und auf euren Rüsseln rumhopsen! Ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe einen Onkel an Rummsi, den Star des Duisburger Zoos verloren. Ruhe in Frieden, Arno von Beckstein.) werden sich erinnern, dass ich dereinst behauptete, dass Stürmers letzte Single (und ich soll verdammt sein, wenn mir deren Name jetzt einfällt...) würde gefühlte sieben Stunden dauern. Prompt habe ich den Selbstversuch gewagt und getestet, ob dies auch bei "Scherbenmeer" der Fall ist.
Ich sitze also mit Stoppuhr vor MTViva, warte zwei Minuten und wie ein afrikanischer Rüsselträger, der urplötzlich in meinem Schlafzimmer steht und auf mein Gemächt kackt, springt mir Christina "Gremlin" S. und ihre mädchenhafte Ponyfrisur ins Gesicht. Das heißt, eigentlich kriecht sie nur gemächlich in Richtung Mattscheibe, schält sich dort angekommen träge aus den Lautsprechern und bleibt wie eine ausgelutschte, saftlose Tomate auf dem Boden liegen. Und weint. Und heult. Und jammert. Und blickt gar gedankenverloren ins Nirgendwo. Irgendwann später im weiteren Verlauf des Videos wird sie dann ganz wild und außer sich vor plötzlich aufschäumender Wut Möbelstücke durch ihre graue, triste Wohnung schleudern und mächtig symbolgeladen Spiegel in Scherben schlagen. Unvermeintlich denkt man dann: Wow, die Christina hat ja doch Eier. Höhö, Christl, du alter Gender-Bender) Ein Blick auf die Uhr verrät, dass seit Beginn dieses (in Ermangelung einer anderen Bezeichung dieses O.S.T. zum Genozid an meinen Spermien nenne ich es...) "Songs" 39 Sekunden vergangen sind. Doch bei genauerer Inspektion meines Körpers stelle ich fest: Meine Fingernägel reichen bis zum Boden, meine dereinst stahlharten Brustmuskeln hängen traurig und an leere, ausgebeulte Kartoffelsäcke gemahnend herab und mein Gesicht sieht aus wie eine Mischung aus einem Albino-Alf und Dieter Bohlens Furchenfresse. (Beim Versuch, eine entsprechende Fotomontage zu erstellen, verweigerte mein Rechner den Dienst und die Festplatte entschloss sich spontan zu implodieren . Vielen Dank, Mr. Shumway! Drop dead, Dieter!)
Sofort wurde mir klar, dass die Auswirkungen dieses musikalischen Ösi-Exports weit, weit schlimmer waren, als von mir befürchtet. In nicht einmal 40 Sekunden war mein Körper um geschlagene 2049923483 Jahre gealtert. Und stellt euch mein Grauen vor, Kinderchen, als ich bei meiner darauffolgenden Fahrt mit der S-Bahn durch Düsseldorf Oberbilk feststellen musste, dass offensichtlich tausende meiner ahnungslosen Mitmenschen genau dasselbe Experiment über sich haben ergehen lassen. Dass, oder Oberbilk ist der Melmac.

Curse you, Christina Stürmer, curse you to hell!

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2 Comments:

At 5:20 nachm., März 02, 2007, Anonymous paxil no.6 said...

Viel Spass auf Malle!!!

 
At 5:56 nachm., März 02, 2007, Anonymous 0211 said...

wie, ham die in kaarst nu auch nen ballermann !?
so, kann das, nicht weiter gehen

 

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