Montag, Januar 29, 2007

Hör hin, Pete Molyneux Teil1

Hat's wer mitbekommen? Diese Woche wurde das erste Add-On zu World of Warcraft, dem virtuellen Treffpunkt der Generation Ritalin, veröffentlicht. Wie sich nacht etwa 3 Minuten herausstellen sollte, wurde die Burning Crusade betitelte Erweiterung prompt das sich am schnellsten verkaufendste PC-Spiel aller Zeiten. Unzählige Fans werden nun die nächsten Wochen damit beschäftigt sein, mit ihren Level 60 Trollschamanen die neuen Areale zu erkunden und beim Anblick einer weiblichen Blutelfe hemmungslos und ohne Rücksicht auf Selbstachtung und schleichender Impotenz zu masturbieren. Danke, Blizzard! Mehr Chicas für mich, I guess.

Und wie reagiert die Branche? Was machen Blizzards Konkurrenten? Sie sichern sich die Rechte für eine Rollenspiel-Serie, die seit dem ersten Golfkrieg niemand mehr gespielt hat, arbeiten an einem Herr der Ringe-MMORPG (Frodo got tongue-fucked by Sam. Frodo received 1. Damage. Frodo casts Spear of boiling Sperm) oder versprechen ein völlig neues Spielgefühl mit einem Warhammer-Spiel. Sehr spannend. Und wenn ich spannend sage, meine ich im höchsten Maße retadiert.

Fun Fact, everyone: In den nächsten sechs Millennia (Latinum represent!) wird niemand mit einem Fantasy-Setting auch nur einen unmanikürten Zeh auf den Boden der Online-Rollenspiele kriegen. Warum?

  • WoW hat eine loyale Fanbase, die in drei Jahren wahrscheinlich mehr internationalen politischen Einfluss hat als die UNO.
  • Die meisten, die sich inzwischen zum Kauf entschließen, waren zu der Zeit, in der ich Warcraft 3 gespielt habe, noch in ihre Kindergärtnerin verknallt. Aber trotzdem kann das Setting auf einer der erfolgreichsten Franchises der Spielegeschichte aufbauen und das dürfte insbesondere in den Anfangstagen eine der größten Stärken des Spiels gewesen sein.
  • Trolle.
  • Obwohl inzwischen wohl auch Blizzards Schülerpraktikant im Vertrieb einen eigenen Geldspeicher hat, funktioniert der Service mehr oder weniger tadellos.
Ich schlage daher einen völlig neuen Ansatz vor, liebe Spieleentwickler. Keine Trolle, keine Orks, keine Gnome. Vergesst spitzohrige Wichsvorlagen, vielfach ge-euterte Kuhmutanten oder verwesende Wichsvorlagen mit spitzen Ohren. Stattdessen... (gasp!)... Fische! Meeresgetier! Orcas!
Eine Spielwelt, die den Pazifik im Größenverhältnis 1:1 auf die heimischen Bildschirme holt - Spieler frohlocken im Korallenriffen, die in allen Farben des Regenbogens leuchten, erkunden algenbedeckte Schiffwracks und kämpfen sich durch ölverpestete Küstengebiete. Ich merk schon, meine Idee ist wie Nintendo und die Syphillis im Big Brother-Haus, - sie kriegt alle. Ich bin total begeistert von mir und meiner Idee! So begeistert, dass ich spontan einen ersten Screenshot liefere:












Demnächst mehr, bitches.

Freitag, Januar 26, 2007

Everybody loves Americans

Ok. Habt ihr euch schon mal gefragt warum die lieben, vorkommenden, friedlichen und Demokratie bringenden amerikanischen Soldaten im Irak nicht wirklich beliebt sind? Wenn ja. Hier ist die Antwort. SIE FAHREN WIE DIE LETZTEN ARSCHLÖCHER:


(Der Hintergrund ist, dass der Humvee aus "Sicherheit" nicht anhalten darf)

"Gee, Brain, what are we going to do tonight?...

...The same thing we do every night, try to take over the world!"


Wie sieht dann Wario erst aus?

Nee. Aber mal im Ernst. Mir ist gerade klar geworden, dass Big N - gemeint ist Nintendo (für all die Unterbelichteten, die schließlich die Zielgruppe unseres Blogs darstellen) - die Weltherrschaft an sich reißen will.

Jetzt sagt ihr "Uh, das wissen wir doch schon lange. Warum erzählt er uns das? Ich lese lieber einen interessanten Blog". Nein, ich meine nicht Nintendos charismatische Führungspersönlichkeiten, die die Weihnachtsfeier des eingetragenen Diktatoren Vereins (Vorsitzender ist hingegen allen Annahmen nicht Hitler, sondern Steve Jobs) wie ein Keksebacken von kanadischen Schulmädchen aussehen lässt. Auch die Tatsache, dass Nintendo alle internationalen Börsen innerhalb eines Quartals annektiert und mit Schildkröten besetzt hat sollte uns nicht wirklich Sorgen machen...

...DENN: Sie haben viel größeres vor. Sie wollen das Individuum und das Kollektiv aufbrechen und jegliche Unterscheidbarkeit unmöglich machen. Ihr denkt jetzt schon wieder "Was quatscht der für einen Scheiß" Mag richtig sein. Aber hört zu: Wie kennen doch alle die ultimative Logik ohne die kein Hollywoodfilm oder Motivationsseminar (gibt es überhaupt einen Unterschied?) auskommen könnte: "There is no I in We" Und was machen die Nazitendos damit?! "There is an I in Wii" Fuck, even two of them!!! Sie haben uns. Die Welt wie wir sie gekannt und verstanden haben ist zu ihrem Ende gekommen. Versteckt euch unter euren Betten. Mario is out there and he is coming to get you!!!

Mittwoch, Januar 24, 2007

Villian of the Day #40

Und noch mehr Grund zum Feiern: Wir haben die 40er-Hürde hinter uns gelassen und präsentieren voller Stolz und einer gehörigen Portion Ekel (Achtung, geschmackvolle Witze über die körperliche Verfassung anderer vorraus):

Dicke "Tine" Wittler aus der Sendung "Ein Sack in vier Wänden"!










Der Schurke des Tages, während er mit gierigem Blick einer ahnungslosen Herde von Gnus auflauert. Nicht im Bild: Zahllose Elefantenkühe, die sich ihrer finsteren Gottheit der Maßlosigkeit willig darreichen.

Fun Facts about Disaster:
1. Jede einzelne Faser meines athletischen Körpers streubt sich alleine beim bloßen Gedanken an diese Antithese jeder Ästhetik.

2. Jede der Familien, die sich in der Sendung ihr Haus von den willenlosen Sklaven des Leviathans herrichten lassen, hat Kinder. Manchmal sogar richtig fiese Kinder, mind you. Die Sorte, deren erste sinnliche Erfahrung sie mit einer panischen Angst vor rostigen Drahtkleiderbügeln zurückgelassen hat. Hat mal einer geprüft, ob die nicht bei RTL rumgereicht werden und bei der nächsten Folge der Supernanny ihre Großmutter im Streit erwürgen?

3. Wieso ist diese Frau überhaupt in der Sendung? Die Drecksarbeit macht ja der von Sender engagierte Mob von Lustmolchen, die einen verdächtig großen Spass am Zerlegen und Zersägen von festen Körpern und Gegenständen haben. Ganz, ganz, gaaaanz am Ende bequemt sich dann die Unaussprechliche aus ihrem Trailer, wankt in das Schlafzimmer der Eltern, steckt eine geschmacklose Plastikblume (Chic und Mit, 1,75 EUR pro Strauch) in eine ebenso geschmacklich gehandicapte Vase, dreht das gesagte Behältnis um exakt 12 Grad nach rechts - nach links würde womöglich die Gelenke zu sehr belasten- und nickt selbstzufrieden. Wobei das mit dem Nicken auch schlichtweg der Ruf der Schwerkraft sein könnte. Nicht einmal Sloth-yyr, Herrin der Trägheit, die dunkle Ruferin aus dem Mastschweinstall der Schatten kann sich dagegen allzu lange zur Wehr setzen.

4. Diese gerade detailliert beschriebene Szene wird jede Woche aufs Neue von den immer gleichen Worten begleitet:
"Die Handwerker haben das Haus verlassen. Nun ist Wohnexpertin Tine Wittler an der Reihe. Mit liebevoll ausgesuchten Details schafft sie eine angenehme Wohnatmosphäre. Farblich genau abgestimmte Accessoires runden das Gesamtbild geschmackvoll ab..."
Das soll kein Aufruf an euch sein, die Sendung nächste Woche einzuschalten und das nachzuprüfen. Ich tue das alles, damit ihr es nicht tun müsst. Es ist jede Folge exakt dieser Satz. Manchmal versuchen sie mich zu täuschen und vertauschen "Accessoires" mit "Details". Netter Versuch, Fernseh-Futzis! Selbst für jemanden wie mich, der keine zwei Tool-Songs auseinanderhalten kann, ist das offensichtlich! Und ich möchte betonen, dass ich euren schmierigen Trick durchschaue, während ich gleichzeitig versuche, panisch wegzuschalten, weil auf meinem Bildschirm gerade scheinbar ein Pottwal in einer Zweizimmerwohnung verreckt.

Happy Birthday!














Und er freut sich 'nen Ast. Und wir freuen uns mit ihm...
Ernest "B9" Borgnine, herzlichen Glückwunsch zum 90sten!

Montag, Januar 22, 2007

Rassismus rules okay in Deutschlands Medien

Eben auf RTL entdeckt, eilig transkribiert und flugs hier veröffentlicht.
Dramatis Persona: Günter "Spießiger als Schaschlik" Jauch und die Kanditatin Helga. Oder Heike. Oder Heydrich. Whatever. Name has been changed to protect the Stiefelkreis-Opfer.
Ort der Handlung: Das Sendestudio Köln, während der Sendung "Wer wird Millionär?".

J: "Sie haben im Ausland gelebt."
H: (mit monotoner Grabesstimme, gewürzt mit brechreizerregendem süddeutschen Akzent)"Ja."
J: "Wo denn?"
H: "In Südafrika, aber dass ist schon lange her. 1985 bin ich zurück nach Deutschland."
J: "Was hat sie damals an Südafrika gereizt?"
H: "Die Lebensweise hat mir gut gefallen. Jetzt aber nicht mehr. Es ist einfach nicht mehr dasselbe...Kriminalität, blablabla..."

Die Lebensweise? In Südafrika? In den 1980ern? Öhm...? Hallo?!
Zum GLÜCK ist es nicht mehr dasselbe da unten, Comtessa du Biggot!
Strahlemann Jauch hat's offfensichtlich nicht bemerkt (Sondern in Gedanken wahrscheinlich schonmal den aktuellen BMW-Katalog durchgeblättert. Die 20 Fantaszillionen Gage pro Sendung geben sich schließlich nicht von alleine aus, mind you.) und charmant routiniert weitergemacht.
Mir dagegen ist dezent übel geworden. Ist schon erstaunlich, womit man in Deutschlands Medienlandschaft so ganz problemlos durchkommt. Da wird an anderer Stelle und anderem Zusammenhang von meiner Lieblingszeitung ganz selbstverständlich von einem "AIDS-Afrikaner" geredet, selbst wenn der betreffende Schreiberling natürlich in Wahrheit "Nigger" sagen will. Rassist und feige, meine Lieblingskombination. Gleich hinter Pottwal und Fernsehmoderatorin. Take that, dicke Tine!
Gar nicht so abwegige Frage: Wäre die betreffende Person in dem von BILD (There, I said it) geschilderten Fall weiß gewesen, hieße es dann AIDS-Europäer? AIDS-Kaukasier? Oder vielleicht doch AIDS-Herrenmensch?

Manchmal, aber nur manchmal möchte ich auf den Kniescheiben meiner Mitmenschen Steptanz üben.

Pr0n! Pr0n!

Das hier ist... es ist... Oh mein Gott... unerwartet sexy. Auf eine schmutzige, pixelige Art und Weise.

Sonntag, Januar 21, 2007

Halbtot

Gestern abend war ich nicht auf der Rolle. Nachdem mein Freitagabend ein multibler Orgasmus der guten Laune im angesagtesten In-Club der Stadt (Okay, das letzte ist gelogen. Aber die Stimmung war tatsächlich hodenquetschend gut) war, habe ich mir gestern eine Pause gegönnt. Und beim gelangweilten Zappen durchs Abendprogramm sind mir mehrere Dinge aufgefallen.

Ich überspringe aber mal die Punkte 1-4 und spare die mir auf, falls mir mal nichts mehr einfallen sollte. Rechnet also spätestens morgen mit einer sechsseitigen PDF zu Jurassic Park 3 und wieso Sam Neill immer so aussieht, als würde er mir gerade blutverschmiert von seinem Familienausflug erzählen wollten.

5.) "Half Past Dead". Der lief auf Pro Sieben unter seinem deutschen Namen "Halbtot". Was natürlich ein zutiefst irreführender Name ist, denn jeder, der an diesem Film beteiligt war, ist entweder inzwischen tot, sollte zumdest tot sein oder fristet sein Dasein als Untoter und dreht ungehindert weiterhin Filme. Steven Seagal zählt ziemlich eindeutig zur letzten Gruppe (wiewohl bösartige Menschen ihn vielleicht spontan zu einer anderen Kategorie zählen würden...). Der Mann hat imdb zufolge seit diesem spastischen Anfall von Film 16 (!) weitere "Dinger gedreht", wie wir im Business sagen. Im Business sagen wir übrigens auch "Dieters Achselstaub", wenn wir Koks meinen. Wir im Business sind hardcore! Im Interesse der Allgemeinheit verzichte ich darauf hinzuweisen, dass der Film eine feinfühlige anthropologische Studie über das Leben schlecht synchronisierter Afro-Amerikaner in amerikanischen Justizvollzugsanstalten ist ("Yeh, I wan blow somethin' up.") und gehe gleich zum Wesentlichen über:

Mir als schlauem Fuchs und Gelegenheits-Ninja fiel nämlich sofort etwas auf. Nicht nur, dass Steven Seagals Gesichtsausdruck so unbeweglich ist, dass zu vermuten ist, dass sein Körper unaufhörlich Botox produziert. Nein, es ist ziemlich offensichtlich, dass sein Charakter in "Halbtot" nicht nur die Vorlage für Cher's Granitfresse, sondern auch für den Hauptcharakter des aktuellen Xbox-Mega-Sellers Gears of War* ist. Hier der Beweis:









(Steven S. Nicht im Bild: Ein entzückender Bierbauch und Stevens beinahe erfolgreich abgetriebener Bruder Ja Rule.)









(Marcus F. aus GoW. Bin ich bad-ass oder was? Ich hab das Bild von einer anderen Seite geklaut und vertusche das nicht mal! Awesome. Gleich morgen geh ich los und stelle mich vors örtliche Polizeipräsidium und murmel "Bullenschweine" vor mich her, bis die mich wegjagen!)

Wow. Ich wette, dass ist noch niemandem aufgefallen, oder? Aber es stimmt, alle charakteristischen Merkmale, die aus Seagals Charakter einen knallharten, wenn auch halbseitig gelähmten Uber-kämpfer machen, finden sich auch bei Marcus Fenix. Der ist sogar noch knallhärter, denn im Gegensatz zu Stevie ist er nicht so sonnengebräunt und pummelig wie ein Werber bei Jung von Matt, sondern tough und badass wie ein gewisser Blogger aus Düsseldorf. Vielleicht wirkt er auch wegen seinem Namen so viel arschtretender als alles andere. Seagals Charakter in "Halbtot" heißt nämlich schlicht Sascha. So wie die Friseur-Azubis, die mir am Wochenende in da club beim tanzen immer ihre fusseligen Mohawks in die Augen pieken und dann Fahrerflucht auf hellblauen Mofas begehen. Lame. Auf einen ungleich geileren Namen ist dagegen der Held bei GoW (wahrscheinlich mit Blut) getauft. Marcu Fenix. Vielleicht finde ich diesen Namen so unfassbar männlich, weil "Marcus Fenix" bei mir sofort das Bild eines riesigen Hühnen evoziert, der mir mit einem gut gezielten Kopfstoss alle Zähne aus dem vor Erstaunen aufgerissenen Maul hämmert. Und dann mit meiner Freundin abzuziehen, wonach er ihr auf dem Rummel ohne einmal hinzugucken alle Stofftiere schießt, sie dann mit seinem aufgemotzten Hummer nach Hause fährt und ihr zum Abschied mit einem gut gezielten Kopfstoss alle Zähne aus dem vor Erstaunen aufgerissenen Maul hämmert.


* (Um Himmels Willen nicht dem Link folgen, Kinder. Jedesmal, wenn ihr eure unschuldigen Gedanken an Videospiele verschwendet, fällt ein bayerischer Politiker tot von seiner Wolke!)

Sonntag, Januar 14, 2007

Life can be so simple...


no comment

Samstag, Januar 13, 2007

Phatte Phrasen #14

"And while you're at it. Do something about the iPhone before it gets a few more features and starts hunting John Connor" - Steven Colbert

Mittwoch, Januar 10, 2007

Milchmädchenrechnung

Alle reden Momentan über den neuen Hitlerfilm, richtig?

Ich nicht, trotzdem ist mir gerade beim Händewaschen was ziemlich haarsträubendes aufgefallen.

Wir alle haben bestimmt schonmal davon geträumt, zurück in die Zeit zu reisen und Hitler in früher Jugend auszuschalten, nicht wahr? Man wäre ein Mordskerl und könnte mit Fug und Recht von sich behaupten, die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte mit einem simplen Stoß gegen Baby-Adolfs Kinderkrippe verhindert zu haben.

Aber: Bruce Willis, Capt. Obercool schlechthin, wurde auf einem US-Militärsstützpunkt in Deutschland geboren. Und hätte man die ohne Hitlers Wahnsinnsregime überhaupt gebaut?
Oh mein Gott, seht ihr die historische Notwendigkeit nicht? Ohne Adolf keinen Bruno!


Mir wird schlecht...

Dienstag, Januar 09, 2007

Flavor Flav ist keine gute Partie

Da. Jetzt ist's raus. Das Muttersöhnchen from the Blog hat's gesagt. Und guess what, Öffentlichkeit? Ich sag's auch nochmal:
"Flavor Flav ist keine gute Partie, Nuttengesocks!"
(Nuttengesocks geht in Zickenstellung. Hängende, in Behindertenwerkstätten zusammengeflickte Brüste plustern sich in viel zu kleinen Tops vom Grabbeltisch auf.)
"Whaaaat?! You hatin' Flava, Biatch?!"
"Yeaaaaaaaah... Boy!"
(Konfuse, aber furiose Einleitung. Take note, Literaturkritiker)

Äh. Hallo?









Flava Flav. Nicht im Bild: Fixbesteck. Im Bild: Hackfresse

Ernsthaft, ihr Weibsbilder ohne Selbstachtung! Es gibt keinen Grund, warum ihr euch in einer MTV Realityshow gegenseitig die Augen auskratzen solltet, nur um den zweifelhaften Titel "Flav's Hoe" zu tragen. Der Hanswurst kann sich nichtmal eure Namen merken, so durch ist der!
Okay, ich weiss. Flavor Flav ist Teil der legendären Public Enemy. Guess what, Prof. "Die Juden sind Schuld am Übel dieser Welt" Griff auch. Und überhaupt: War da nach "He Got Game" noch was? War AUF "He Got Game" noch was? We know what time it is, Flava, or? (Haha, ich hab "or" geschrieben. Ich bilingualer Sprachpanscher!)
Offensichtlich weiss Flava nicht, dass seine Zeit seit gut drei Generationen abgelaufen ist. Er hat im Laufe seiner langen, langen Karriere zweimal vergeblich versucht, ein Soloalbum zu veröffentlichen. Zweimal hatte sein Label Mitleid mit der Gattung Mensch und hat das Release vorzeitig gestoppt. Dazwischen (also in einem Zeitraum von etwa zwanzig Billiarden Jahren) war Flava auf Heroin. Davor wahrscheinlich auch. Reife Leistung, was? Hoppla, ganz vergessen: Mit DJ Tomekk hat er ja auch was gemacht...
HAHAHA.
Ach, ich sehe gerade: Irgendwann - nämlich letztes Jahr - hat er dann tatsächlich ein Album rausgebracht. Das wusstet ihr nicht? Ich auch nicht. Ebensowenig wie der Rest der freien Welt: "It was a critical and commercial bombshell." (Wikipedia)
Nochmehr lustige Anekdoten zu Flav? Sein Goldgebiss sieht mucho behindo aus. Wenn er Schrumpelklöten aus Gold hätte(was nicht implizieren soll, dass er keine hat. Also Schrumpelklöten.), würde er die auch ständig in jede Kamera halten? Ich denke ja. Er war mit Brigitte Nielsen zusammen und zwar vor einem Milliardenpublikum! Geht's noch, Menschenrechtskommission? Ich wäre nicht freiwillig mit Brigitte Nielsen zusammen, wenn... Freddy Mercury's virenspuckender Prengel sich von seinem kalten, toten Körper losreißen und mich mit vorgehaltener Penispistole zum Gespräch mit Frau Nielsen zwingen würde. Flavor dagegen würd's machen, ganz bestimmt. Der frivole Flav.








King Koks. Lustig: Die Kackkrone passt ihm nichtmal.

Ich geb's auf. Nuttengesocks, ihr könnt ihn haben. Fernsehzuschauer, ihr könnt die Sendung meinetwegen gucken und euch ein spannungsgeladenes Zickenmassaker ("Shut up, Bitch." "No, YOU shut up, Bitch." "Y'all Bitches, shut up.") nach dem anderen antun. Es sind schließlich eure Eltern, die sich deswegen scheiden lassen. Und damit ihr genausoviel Spaß habt, wie ich euch gönne:

Hoopz gewinnt.






Freitag, Januar 05, 2007

Villian of the Day #39

Zugegeben, das mag jetzt ein wenig einfallslos wirken. Immerhin war sein Kollege Subzero einer der ersten VotD's. Egal, ich versuch's durch viele bunte Bildchen zu kaschieren.










Clap if you love DYNAMO!

(Einigen auch bekannt als "The Teutonian Light Bulb", "Fatso MacUnderpants", "The Rapist of the Opera"... In jedem Fall kennt man ihn aus diesem Film.)

Ein Charakter, der beweist, dass im Jahr 1987 andere Drogen im Umlauf waren als heute. Welcher Koks-Yuppie in Hollywood hat sich bitteschön dieses Kostüm ausgedacht? Kleine bunte Lämpchen? Check. Operngesang? Check. Zenturienhelm aus blauem Plastik? Check. Keine Hose in seiner letzten Szene? Check! Ernsthaft jetzt, Koksschnorchel: KEINE HOSE?!










Der Beweis: 1987 ist das gayste Jahr, dass es je gegeben hat. Noch dazu bin ich mir sicher, dass wenn 1987 ein schwuler Mann wäre, er bestimmt ein hoffnungsloser, übergewichtiger, wegen versuchter Vergewaltigung vorbestrafter und an mir interessierter Mann wäre. Ein dicker Stalker, der mir auflauert und vor seinen besten Freunden (1933 und 1942) damit prahlt, mit mir geschlafen zu haben.












Keine Chance, 1987! Und hör auf, anzurufen!

Donnerstag, Januar 04, 2007

Spiders on dope

Spinnen auf Drogen? Je darueber nachgedacht was passieren koennte?

Montag, Januar 01, 2007

Frohes Neues! Bitches!

Ich wuensch euch allen ein frohes Neues! Hier mein einziges Foto und irgendwie auch die einzige Erinnerung von gestern.
pax